14 schöne Orte in Lübeck zur Weihnachtszeit

Märchenhafte Lichtstimmung in Lübecks Altstadt

Die Hafen- und Hansestadt Lübeck liegt idyllisch an der Lübecker Bucht der Ostsee. Die Stadt Lübeck liegt südöstlich in Schleswig-Holstein, an der Grenze zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Von der Hansestadt Hamburg, ist Lübeck rund 65 Kilometer entfernt. Besonders die mittelalterliche Altstadt ist einen Besuch wert und gilt sogar als Weltkulturerbe der UNESCO. Der Fluss Trave fließt durch Lübeck und mündet im Stadtteil Travemünde in die Ostsee hinein.

Lübeck ist ein wahres Paradies für alle Marzipan-Fans und das sogenannte „Tor zum Norden“. Mit Sicherheit ist Lübeck mit all seinen Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert. Ein ganz besonderes Highlight ist die Stadt Lübeck jedoch bei Nacht oder in der Weihnachtszeit.
Hier findest Du 14 gute Gründe, warum sich eine nächtliche Stadttour durch die Hansestadt auf jeden Fall lohnt.

Zusammenfassung der Lichtstimmung aus diesem Artikel

Wer sich nicht durch den nachfolgenden Artikel lesen möchte, kann sich alle Bilde über diese Bildergalerie ansehen.

1. Leuchtspuren am Lübecker Burgtor

Die „Stadt der sieben Türme“ ist einer der Spitznamen der Stadt Lübeck. Hier in dieser Hansestadt befindet sich auch die bedeutsamste Klosteranlage des Mittelalters: Das Burgkloster im Norden der Altstadtinsel mit seinem beeindruckenden Burgtor. Am Ende der großen Burgstraße der historischen Altstadt Lübecks findet sich das im spätgotischen Stil erbaute Tor. Das Lübecker Burgtor ist neben dem Holstentor das zweite erhaltene Tor, der damals vier Tore der Stadtbefestigung. Die früheren Tor-Modelle, die heute leider nicht mehr erhalten sind, können in kleinen Schaukästen besichtigt werden.

Leuchtspuren am Burgtor

Die hoch über der Trave gelegene Burg hat diesem Tor seinen Namen verliehen. Als wichtiger Bestandteil der damaligen Befestigungsanlage sollte es die Hansestadt Lübeck vor Eindringlingen schützen und die städtischen Reichtümer bewahren.

Lübeck ist eine sich stetig wandelnde Stadt: Immer wieder kommen Neu- und Umbauten hinzu. Das Lübecker Burgtor ist ein sehr schönes Zeugnis für diesen kontinuierlichen Umwandlungsprozess: Die ältesten Teile des Backsteintores stammen aus dem 13. Jahrhundert. Der Torturm mit seinen Verzierungen aus roten und schwarzen Ziegeln kam erst in spätmittelalterlicher Zeit hinzu. Die außergewöhnliche Bronzehaube, stammend aus der frühen Barockzeit, wird in den nächtlichen Stunden romantisch von den Straßenlaternen beleuchtet. Am Bronzedach des Burgtores bricht sich eindrucksvoll das Licht und lässt das Bauwerk noch imposanter auf die Besucher wirken.

2. Dom zu Lübeck in einer Vignette von Blättern

Die Menschen bauten seit jeher zum Lobe und zur Ehre Gottes Kirchen und Kathedralen. Die Kirchtürme prägen aus der Ferne auf einzigartige Weise das Bild der Stadt und verleihen ihr ein unverwechselbares Gesicht. Sanft angeleuchtet vermitteln die Türme des Lübecker Doms in den Abendstunden eine ruhige und besinnliche Stimmung.

Schon vor 825 Jahren erbauten die Menschen den Lübecker Dom und die sonstigen Stadtkirchen in einer Umgebung, die bislang kaum bewohnt war. Die Ausmaße dieser Bauwerke sind gigantisch überschreiten bei weitem alle Erwägungen der Nützlichkeit.

Dom zu Lübeck in der blauen Stunde

Im Jahr 1173 wurde der Grundstein für die große steinerne Kirche gelegt. Naturstein stand in dieser Gegend als Baustoff nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund wurde die Kirche aus Backstein erbaut. Im Jahre 1247 wurde der Dom zu Lübeck den Patronen Nikolaus und Johannes dem Täufer geweiht. Wenige Zeit danach wurde dem Gotteshaus eine große Vorhalle hinzugefügt. Im Jahr 1266 begann die große Erweiterung des Gebäudes nach Osten.

Infolge des Luftangriffs auf die Stadt im Jahre 1942 stürzten die Gewölbe ein und der Dom brannte vollständig aus. Der Wiederaufbau des evangelischen Gotteshauses wurde erst im Jahr 1960 begonnen, nachdem die Kirche St. Marien wieder vollständig aufgebaut worden ist. Die neue Weihe des Doms fand im Jahr 1973 statt. Der krönende Abschluss der Domsanierung war der Wiederaufbau der Paradiesvorhalle im Jahr 1982.

Wasserspiegelungen des Dom zu Lübecks im Mühlenteich

Im Lübecker Dom kannst Du zahlreiche Kunstschätze besichtigen wie beispielsweise das 17 Meter hohe Triumph-Kreuz sowie die beeindruckende Lettner-Uhr.

Der Dom vermittelt Dir besonders in der Abenddämmerung eine besondere Atmosphäre: Der Blick auf die beleuchtete Kirche lädt die Besucher ein, in Stille zu Gott zu finden und über den Sinn des Lebens nachzusinnen.

3. Spiegelung der St. Petrikirche

Die Lübecker Petrikirche ist über 800 Jahre alt und wurde gemeinsam mit der St. Marienkirche in alten Urkunden und Dokumenten bereits im Jahr 1170 erwähnt. Rund fünfzig Jahre später wurde mit der Konstruktion der dreischiffigen Hallenkirche im spätromanischen Stil begonnen. Um das Jahr 1290 wurde ein gotischer Chor in die romanische Kirchenhalle gebaut: Dieser war ungefähr doppelt so hoch wie der restliche Kirchenraum. Ab dem 14. Jahrhundert startete der Kapellen-Anbau. Ganz entscheidend für den heutigen Raumeindruck war die Umformung der Kapellen im Süden und im Norden zu zwei weiteren Seitenschiffen.

Spiegelung des Petriturms in der Trave

Am Palmsonntag des Jahres 1942 wurde die Petrikirche durch einen Bombenangriff nahezu vollständig zerstört: Sie verlor ihr Dach sowie ihre Turmspitze. Zudem brannte das gesamte Innere des Gotteshauses aus. In der St. Marienkirche begannen die Wiederaufbauarbeiten bereits während der Kriegszeit. Die Petrikirche hingegen wurde erst in den sechziger Jahren wieder rekonstruiert. Im Jahr 1987 bekam der Kircheninnenraum eine neue Zweckbestimmung.

Die Petrikirche mehr als eine klassische Gemeindekirche

Die Petrikirche wird in ihrer heutigen Form nicht mehr als klassische Gemeindekirche für Gottesdienstfeiern genutzt. Dennoch erfreut sie sich bei Alt und Jung aufgrund ihres großen Veranstaltungsrepertoires größter Beliebtheit: Unter dem Motto „Kirche für alle“ öffnet die Petrikirche ihre Türen für religiöse Ausstellungen oder Events. Das Kirchencafé lädt mit einer abwechslungsreichen und geschmackvollen Speisekarte zum Genießen ein.

Besonders in der Advents- und Weihnachtszeit hängt ein Himmel voller Sterne über dem Eingang der Petrikirche und weist den Besuchern den Weg in das Gotteshaus. Man fühlt sich wohl wie die Sterndeuter aus dem Morgenland, die damals dem Stern von Bethlehem zum kleinen Jesuskind gefolgt sind.

Weihnachtssterne über dem Eingang der Petrikirche

Nur wenige Schritte stadteinwärts vom Holstentor entfernt, befindet sich der Turm der Petrikirche. Von hier aus hast Du einen großartigen Ausblick über die gesamte Lübecker Altstadt. Ein Aufstieg zahlt sich auf jeden Fall aus. Wer zu Fuß nicht so gut ist, kann den Aufzug benutzen.

Von der anderen Seite des Flussufers wirkt die Petrikirche in den Nachtstunden besonders eindrucksvoll. Das Gotteshaus und die umliegenden Häuser sind in ein sanftes oranges Licht getaucht. Die Turmspitze hingegen erscheint in der nächtlichen Dunkelheit nahezu weiß. Besonders faszinierend ist die Spiegelung im Wasser.

4. Krimistimmung nahe dem Lübecker Figurentheater

Bei Deinem Lübeck Besuch darfst Du Dir das Figurentheater auf gar keinen Fall entgehen lassen. Hier wird diversen Figuren Leben eingehaucht: Marionetten, Stabfiguren und Handpuppen beleben Fabeln, Märchen und Operetten. Im Lübecker Figurentheater werden sowohl Kinder, als auch Erwachsene in eine Welt der Fantasie entführt.

Direkt neben dem Figurentheater befindet sich das Theaterfiguren-Museum. Hier kannst Du eine faszinierende Sammlung alter Theaterfiguren aus Asien, Afrika und Europa bestaunen. Besonders sehenswert ist auch der reiche Bestand an Bühnen.

Krimistimmung am Figurentehater in Lübeck

Das Figurentheater besteht in seiner aktuellen Form seit dem Januar 2007. Du findest es in einer schmalen Gasse der Altstadt Lübecks in einem Kaufmannshaus aus dem 16. Jahrhundert. Dieses Haus blickt jedoch auf eine fast dreißigjährige Puppentheater-Tradition zurück, denn seit dem Jahr 1977 wurde hier das Marionettentheater Fritz Fey gespielt.

In der Nacht vermittelt die ruhige Seitengasse eine entspannte Atmosphäre. Die Straßenlaternen tauchen die gepflasterte Seitengasse in ein sanftes Licht und schaffen somit eine verträumte Stimmung. Die absolute Stille der Nacht ist ein einzigartiger Kontrast zum lebhaften Theaterspiel während den Tagesveranstaltungen.

5. Weihnachtssterne neben der Jakobikirche

Erbaut wurde die dreischiffige Hallenkirche aus Backstein im Jahr 1334. Bereits seit mittelalterlichen Zeiten gilt dieses Gotteshaus als „Kirche der Seefahrer“. Sie wurde zeitgleich mit der St. Marienkirche sowie der Petrikirche geweiht. Dieses Bauwerk blieb im Zweiten Weltkrieg von Schäden verschont, sodass die historischen Orgeln sowie das Kastengestühl erhalten geblieben sind. Im 17. Jahrhundert wurden in unmittelbarer Nähe zur Jakobikirche dreigeschossige Backsteinhäuser erbaut. Diese sollten Pastoren als Wohnraum dienen. Ein schmaler Gang trennt diese Wohnungen von der Jakobikirche. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Beleuchtete Gasse neben der Jakobikirche

Den Gang neben der Jakobikirche säumen in der Weihnachtszeit zahlreiche beleuchtete Sterne. Sie erhellen zusätzlich zu den Straßenlaternen die dunklen Winternächte und vermitteln in den Adventstagen ein Gefühl der Besinnlichkeit, der Geborgenheit und der Hoffnung.

6. Aufgehender Mond hinter dem Heiligen-Geist-Hospital

Diese Lübecker Sehenswürdigkeit gilt als eine der ältesten Sozialeinrichtungen weltweit. Die Kaufleute der Hansestadt Lübecks schufen zahlreiche Wohltätigkeitseinrichtungen. An oberster Stelle steht das Heilig-Geist-Hospital, das von reichen Stadtbürgern gestiftet wurde. Seit der Fertigstellung des Bauwerks im Jahr 1286 werden hier kranke und alte Menschen betreut.

Das Heilig-Geist-Hospital ist auch heute noch ein Seniorenheim. Auch dieses Lübecker Bauwerk wurde im Zweiten Weltkrieg von Bomben verschont und gehört heute zu den wertvollsten Schätzen der Altstadt. Die UNESCO stellte das Heilig-Geist-Hospital 1987 unter Denkmalschutz. Das Heilig-Geist Hospital wurde ursprünglich von Geistlichen geführt. In der Reformationszeit wurde es in ein „weltliches“ Seniorenheim umgewandelt: In dieser Form ist es bis heute erhalten geblieben.

Aufgehender Mond hinter dem Heiligen Geist Hospital

In der Vorhalle des Heilig-Geist-Hospitals kannst Du wunderschöne gotische Fresken bewundern. Die Kammern des Langhauses werden auch in heutiger Zeit für den beliebten Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt und sonstige Ausstellungen genutzt.

Das Heilig-Geist-Hospital kannst Du im Grunde ganzjährig besichtigen. In der alljährlichen Adventszeit veranstaltet der Lübecker Verbund „Gruppe des Verbands Frau und Kultur“ seit dem Jahr 1968 den beliebten Weihnachtsmarkt. Der Vorplatz ist in den Adventstagen mit tausenden Lichtern dekoriert: Sterne und Lichterketten ranken sich in den Bäumen vor dem Heilig-Geist-Hospital und laden Dich dazu ein, die weihnachtliche Stimmung zu genießen. Die sanft orange Beleuchtung des Bauwerks hebt es beeindruckend von der Dunkelheit der Nacht ab.

7. Beleuchtetes Holstentor und Salzspeicher

Das Holstentor der Hansestadt Lübeck gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Du kannst es bestaunen am Eingang zur historischen Altstadt.

Angestrahltes Holstentor und Salzspeicher

Neben der Liebfrauenkirche Münchens, dem Kölner Dom sowie dem Brandenburger Tor, ist das Holstentor Lübecks weltweit das bekannteste deutsche Bauwerk. Im Zuge einer Modernisierung der Befestigungsanlage wurde das Holstentor zwischen 1464 und 1478 von dem Lübecker Ratsbaumeister Hinrich Helmstede erbaut. Das Tor diente von Anfang an sowohl der Stadtverteidigung, als auch der Repräsentation Lübecks. Insgesamt dreißig Geschütze fanden im Holstentor Platz, aus denen jedoch kein einziger Schuss abgefeuert worden ist.

Zwei mächtige Türme umgeben den Zwischentrakt des Lübecker Holstentores. Hier in der Tormitte findet sich ein rundbogiges Durchgangstor. Besonders in der Nacht ist ein Besuch des Holstentores ein außergewöhnliches Highlight: Die eindrucksvolle Beleuchtung lässt das Holstentor einzigartig in der Nacht erstrahlen.

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Der Salzspeicher erinnert vor allem an den Heringshandel mit dem Süden Skandinaviens. Er befindet sich direkt neben dem Lübecker Holstentor und wurden zwischen 1579 und 1745 errichtet.

Der Name dieser Sehenswürdigkeit sagt bereits konkret aus, was hier gelagert wurde, nämlich Salz. In früheren Zeiten wurde das Salz über die Alte Salzstraße aus Lüneburg in diesen Speicher transportiert. Später erfolgt der Salztransport mit Flussschiffen über den Stecknitz-Kanal nach Lübeck. Es wurde im Salzspeicher in Lübeck gelagert und anschließend weiter in Richtung Norwegen transportiert. In Skandinavien diente das Salz hauptsächlich der Konservierung frisch gefangener Fische. Später wurden im Lübecker Salzspeicher auch andere Güter wie Holz oder Korn zwischengelagert.

Heutzutage wird dieses geräumige Lagergebäude als Geschäftsfläche für einen Herren-Modeausstatter genutzt. Der Salzspeicher ist über die Holstenbrücke mit der historischen Altstadt Lübecks verbunden. Es hat neben dem Holstentor eine sehr bedeutsame Stadtlage. Die Speicherhäuser sind vom Hauptbahnhof der Hansestadt in nur wenigen Gehminuten erreichbar. Überquere hierfür zunächst einmal die Puppenbrücke über den Stadtgraben und anschließend den Holstentor-Platz. Auch mit dem Auto kannst Du den Salzspeicher bequem erreichen: Folge nur zwei Minuten der Fackenburger Alle vom Lübecker Bahnhof aus.

Tausende Lichter umrahmen die Konturen der Lagerhäuser und tauchen somit den Besuch dieser Sehenswürdigkeiten in eine ganz besondere und eindrucksvolle Stimmung.

8. Lichterketten nahe dem Holstentor-Museum

Es gibt neben dem Brandenburger Tor in Berlin, der Frauenkirche in München oder dem Dom in Köln kaum ein deutsches Bauwerk, das sich einer so großen Popularität erfreut, wie das Holstentor in der Hansestadt Lübeck. Stolz ragt es als Symbol über die Stadt und verleiht Lübeck seine Vormachtstellung im gesamten Ostseeraum.

Das Holstentor vereint in sich die Vorstellungen von Macht, Handel und Reichtum. Es macht einen großen Teil der Geschichte Lübecks aus. Im Inneren dieses Bauwerks befindet sich das Holstentor-Museum.

Lichterketten am Holstentor-Museum

Hier kannst Du hinter den dicken Tormauern beispielsweise die Ausstellung „Die Macht des Handels“ besuchen. Der Handel spielt eine zentrale Rolle in der gesamten Stadtgeschichte, denn auf ihm gründete sich die gesamte Bedeutung des mittelalterlichen Lübecks.

Auch weitere Sonderausstellungen und thematische Führungen gründen das breitgefächerte Angebot im Holstentor-Museum ab.
In den Weihnachtstagen erhellen herunterhängende Lichtgirlanden die Dunkelheit. Sie sind ein faszinierender Kontrast zu den dunklen Gebäudemauern des Museums und der tiefen Dunkelheit der Nacht.

9. Lichterketten an der Liebesbrücke in Richtung Altstadt

Lübeck gilt als eine sehr romantische Stadt. Die Obertrave-Brücke, die von der Lübecker Altstadt zum Holsentor führt, wurde zu einer „Liebesbrücke“ umgestaltet. Diese kleine Fußgängerbrücke verbindet die historische Altstadt mit der Wallstraße. Verliebte Pärchen besuchen diesen Ort sehr gerne und bringen gemeinsam ein Liebesschloss mit ihren Initialen an. Die Schlüssel werfen sie gemeinsam in die Trave und besiegeln somit auf Ewigkeit ihre gemeinsame Liebe.

Liebesbrücke in Richtung Altstadt

Lichterketten schlängeln sich auf beiden Seiten um das Brückengeländer und schaffen eine besondere Atmosphäre der Romantik. Nicht nur verliebte Pärchen kommen hier ins Träumen. Lass auch Du Dich verzaubern von der sanften und verzauberten Stimmung der Liebesbrücke.

10. Marienkirche

Diese Kirche bezeugt die Geschichte mehrerer Zeitalter. Die Konstruktion prägt bis zum heutigen Tage nachhaltig das äußere Erscheinungsbild der Stadt. Es steht für die Rolle Lübecks als „Königin der Hanse“, für ein aufstrebendes Bürgertum sowie für Religiosität. Auch zu diesem Gotteshaus gehören die Wunden der Zerstörung der Kriegszeit.

Diese Konstruktion zählt zu den drittgrößten Kirchen des gesamten Landes. Sie ist ein Beispiel wertvoller, kirchlicher Backsteingotik. Die Marienkirche wurde von den Stadtbürgern in unmittelbarer Nähe zum Rathaus erbaut. Begonnen wurde die Konstruktion im Jahr 1250. Ihren Abschluss fanden die Bauarbeiten im Jahr 1350.

Marienkirche mit Spiegelung im Wasser

Der Bombenangriff des Zweiten Weltkriegs zerstörten die Kirche fast vollständig. Ihre Dächer brannten, das Gewölbe stürzte in sich zusammen und auch die Glocken im südlichen Turm fielen zu Boden. Noch in Kriegszeiten wurde die Marienkirche durch ein Notdach geschützt, bevor im Jahr 1947 der Wiederaufbau begann. Dieser dauerte insgesamt zwölf Jahre lang. Die heruntergefallenen Glocken der Kirche dienen den Bürgern bis zum heutigen Tage als Mahnmal und erinnern an die vielen Opfer des Krieges, die fern ihrer Heimat ihr Leben lassen mussten.

Im Inneren der Marienkirche kannst Du zahlreiche Kunstschätze bestaunen: Das Triumph-Kreuz im Hochchor sowie die größte mechanische Orgel weltweit sind nur zwei der vielen außergewöhnlichen Kunstwerke.

Dunkler Asphalt beleuchtet neben der Marienkriche

Bis zum heutigen Tag ranken sich spannende Sagen und Legenden um die Marienkirche. Wenn Du auf Deinem Kirchenrundgang die Augen offenhältst, kannst Du viele Spuren dieser Überlieferungen entdecken.

Besonders sehenswert ist die Marienkirche in der Nacht, von der anderen Seite der Trave. Eindrucksvoll beleuchtet spiegelt sich die Marienkirche und die sie umgebenden Gebäude im ruhigen Wasser der Trave.

11. Licht im Hauseingang in einer Nebenstraßen der Engelsgrube

Die rund 320 Meter lange Engelsgrube ist eine berühmte Straße der historischen Altstadt Lübecks. Sie befindet sich im sogenannten Marien-Magdalenen Quartier. Die Engelsgrube beginnt gegenüber der Jakobikirche und verläuft hinunter zur Trave.

Nebenstrassen der Engelsgrube

Der Name dieser Straße geht nicht auf Himmelswesen zurück, sondern hat ihren Ursprung in den hanseatischen Beziehungen Lübecks zu England.

Die Nebenstraße der Engelsgrube ist eine dunkle und enge Gasse, die nur von einzelnen Lichtern erhellt wird. Besonders in den Nachtstunden schafft dies einen bemerkenswerten Kontrast zwischen Licht und Finsternis.

12. Die Lübecker Altstadt-Skyline die sich im Wasser spiegelt

Die historische Altstadt der Hansestadt Lübeck wird ringsherum von Wasser umgeben. Sie ist mit nur zwei Quadratkilometern ein Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Allein diese bemerkenswerte Tatsache ist einen Besuch wert.

Gegründet wurde Lübeck im Jahr 1158/1159 von Heinrich dem Löwen. Bis zum heutigen Tag erinnert der Kern der Altstadt an dieses glanzvolle Zeitalter: In dieser Epoche übernahm Lübeck die Führung der deutschen Hansestädte und stieg neben Köln zur größten Stadt des ganzen Landes auf. Lübeck wurde zu einer wahren europäischen Metropole.

Lichter entlang der Lübecker Altstadt

Bis zum heutigen Tag bezeugen die wichtigsten Lübecker Sehenswürdigkeiten dieses Zeitalter des Reichtums und des Wohlstands: Hierzu gehören unter anderem fünf Stadtkirchen sowie 500 unter Denkmalsschutz stehende Altstadthäuser.

Die Skyline Lübecks ist besonders bei Nacht ein absoluter Höhepunkt: Die Türme der Stadtkirchen und die beleuchteten Häuser und Bauwerke spiegeln sich malerisch im Wasser der Trave. Die beleuchtete Skyline vor dem ruhigen Fluss ist ein wunderbarer Ort für romantische Spaziergänge – in warmen Sommernächten, wie auch zur Weihnachtszeit.

13. Untertrave – Blickrichtung Media Docks

Im nordwestlichen Teil der Lübecker Altstadt befindet sich die 960 Meter lange Straße „An der Untertrave“. Sie verläuft am Flussufer entlang.

Die Untertrave beginnt am nordöstlichsten Punkt der historischen Altstadt, führt über den Elbe-Lübeck-Kanal und erschließt über die Einmündung der Kanalstraße den Rand der Altstadtinsel. Die Untertrave ist das Verbindungsglied zwischen dem weltberühmten Lübecker Holstentor und dem neuen Europäischen Hansemuseum.

Untertrave Blickrichtung Media Docks

Die Media Docks ist ein Lübecker Gebäude am Traveufer. Das denkmalgeschützte Lagerhaus befindet sich auf der nördlichen Wallhalbinsel im Hafen Lübecks. Im Jahr 2002 wurde dieses historische Gebäude komplett restauriert und aus architektonischer Sicht modernisiert: Glas und Stahl schaffen nun einen spannenden Kontrast zur ursprünglichen Konstruktion.

Wer Du hier von der Untertrave in Richtung Media Docks blickst, könnte ein Gefühl wie in Venedig aufkommen. Die beleuchteten Bauwerke säumen links und rechts die Trave und spiegeln sich wunderschön im Wasser.

14. Untertrave – Blick in Richtung Farbenspiel in der MuK

Hinter dem Kürzel MuK verbirgt sich die Musik- und Kongresshalle der Stadt Lübeck. Das ist ein beliebter Treffpunkt und das größte Veranstaltungszentrum in ganz Schleswig-Holstein. Die Musik- und Kongresshalle Lübecks gilt als ein Leuchtturm der Hamburger Metropolregion.

Geschaffen wurde dieses Bauwerk vom berühmten Architekten Meinhard von Gerkan. Das Gebäude vereint in sich die städtische Konzerthalle, die Ausstellungshalle sowie das Kongresszentrum. Über 300 Veranstaltungen locken hier jährlich mehrere Liebhaber von Theater, Kunst und Musik. Im Lübecker MuK treffen sich hier Fachexperten aus dem Bereich der Forschung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Untertrave Blickrichtung MUK

Das nachhaltig zertifizierte Gebäude besitzt auf einer Gesamtfläche von 4000m², fünfzehn Veranstaltungsräume und bietet Platz für bis zu 3500 Menschen. Es liegt unmittelbar am Traveufer der Altstadt und hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem Veranstaltungsort von internationalem Rang entwickelt.

Die Musik- und Kongresshalle der Hansestadt Lübeck gilt als zukunftsweisend und weltoffen. Besuche dieses außergewöhnliche Veranstaltungszentrum mit seinem hochmotivierten und qualifizierten Team.

Die in purpurfarbenes Licht getauchte Musik- und Kongresshalle ist ein besonderer Kontrast zum dunklen Nachthimmel und den umliegenden beleuchteten Häusern. Die wunderschöne Spiegelung im Wasser weckt eine Atmosphäre der Entspannung, Erholung und der Ruhe. Die eindrucksvoll beleuchteten Bauwerke an der Promenade der Untertrave kommen in den Nachtstunden besonders gut zur Geltung.

Die wunderschöne Hansestadt Lübeck verzaubert Dich in den Nachstunden mit ihrem ganzen Charme und lädt zum Entdecken ein. Lübeck ist in den nächtlichen Stunden sowie in der Weihnachtszeit ein ganz einzigartiges und unvergessliches Erlebnis.

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