Kann Sport bei Burnout eine Lösung sein?

Sport bei Burnout

Sport bei Burnout

Im Beruf täglich mehr als alles geben, aber zu Hause nichts mehr auf die Reihe bekommen, sich müde, schlapp, und antriebslos fühlen – das klingt nach einem klaren Fall von Burnout. Was genau verbirgt sich eigentlich hinter der Erschöpfungsdepression, die heute neudeutsch „Burnout-Syndrom“ genannt wird? Und warum helfen bestimmte Sportprogramme Betroffenen dabei, einen spürbaren Ausgleich zu Leistungsdruck und Stress zu schaffen? Im nachfolgenden Artikel findest Du sowohl Ursachen als auch Lösungsansätze, die bei einer Burnout Behandlung heutzutage zum Einsatz kommen. Dabei wird auch zum Burnout die Depression etwas näher beleuchtet. Hier können die Grenzen schon mal verschwimmen.

Depressionen nehmen in der heutigen Gesellschaft stark zu

In einem bestimmten Maß ist dies auch durchaus natürlich. Die Zahl derer, die an Depressionen leiden, nimmt heutzutage stetig zu. Stärkere depressive Phasen sind bereits Millionen Bundesbürgern bekannt, egal welchen Alters oder Geschlechts die Betroffenen sind. Seit dem Fall von Robert Enke, der sich trotz seines Erfolgs als Fußballtorwart 2009 das Leben nahm, weil er mit seiner Gemütserkrankung nicht mehr zurecht kam, sind auch die Medien auf das Thema Depressionen aufmerksam geworden. Doch noch immer ist nicht jedem bewusst, dass es sich dabei um eine ernstzunehmende Erkrankung handelt, die bereits zu einem wahren Volksleiden geworden ist. Nett gemeinte Worte wie „Kopf hoch, das wird schon wieder!“ oder „Du darfst das nicht alles immer so ernst nehmen!“ sollen aufbauen, erreichen aber oftmals nur das Gegenteil.

Wie lassen sich Depressionen erkennen?

Eine moderne Welt wie unsere fordert uns täglich – Termindruck, Leistungsdruck, familiäre oder finanzielle Sorgen oder hohe Erwartungen an einen selbst können zu Erfolgsergebnissen führen, aber leider auch oft zu einem Punkt, an dem man sich nur noch ausgebrannt fühlt. Oft kommen noch Selbstzweifel, Ängste und Zwangsgedanken dazu.

Schlafstörungen quälen die Betroffenen in der Nacht. Antriebslosigkeit, Selbstzweifel, Pessimismus und Ängste bedrücken die Leidtragenden täglich. Die Ursachen für eine Bipolare Störung oder auch manisch-depressive Störungen sind mannigfach und nicht immer leicht diagnostizierbar. Angefangen von Konflikten in der Kindheit wie Liebesentzug, Isolation oder Gewalt in der Familie, über körperliche Krankheiten wie Parkinson, Schilddrüsen- oder Lebererkrankungen sowie Beeinflussungen durch Suchtmittelkonsum, Stress, Leistungsdruck, Partnerverlust und anderen psychischen Leiden bis hin zu erblicher Veranlagung und biologischen oder neurologischen Faktoren können Depressionen jeden Menschen treffen.

Depression eingestehen

Betroffene tun sich schwer eine Depression einzugestehen

Das Wichtigste bei der Bekämpfung von Depressionen ist sicherlich erst einmal, die Depressionen erkennen und das Eingeständnis der betroffenen Person, dass ihre starken Stimmungsschwankungen eine nicht seltene Krankheit darstellen, die jedoch behandelbar ist. Wichtig ist es dann, sich nicht ständig den negativen Gedanken hinzugeben, sondern aktiv zu bleiben. Der Rückzug von Familie und Freunden erscheint häufig am einfachsten, sollte aber auf jeden Fall unterlassen werden. Die Gesellschaft von Menschen, denen man vertraut, sowie das Nachgehen von neuen Hobbys können Wunder bewirken und ganz neue Facetten an der eigenen Persönlichkeit eröffnen. Man sollte seine Ziele nur nicht zu hoch stecken und geduldig zu sich selber sein – die Heilung von Depressionen kann auch mit ärztlicher Hilfe mehrere Jahre dauern.

Burnout durch Überbelastung im Job

Das Burnout-Syndrom ähnelt einer depressiven Störung in vielen Punkten. Während Depressionen aber völlig losgelöst vom Arbeitsumfeld und zudem plötzlich auftreten können, steht Burnout als Begriff der Arbeitspsychologie immer im Zusammenhang mit längerer Überlastung im Job. Bevor die Symptome auftreten, ist das berufliche Engagement oft über Jahre enorm hoch, ebenso wie die Motivation und der – manchmal selbst auferlegte – Leistungsdruck. Beim Burnout brechen nicht nur Disziplin und Motivation zusammen, sondern auch der Körper reagiert, beispielsweise in Form von Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

Was Burnout und Depressionen voneinander unterscheidet

Oftmals werden Burnout und Depressionen gleichgesetzt und sogar für dieselbe Krankheit gehalten, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht. Ein Burnout wird zwar häufig von Depressionen begleitet, es handelt sich bei einem Burnout und einer Depression jedoch um zwei verschiedene psychische Erkrankungsformen, die auch körperliche Auswirkungen haben können.

Generell lassen sich Depressionen und Burnout durch vier verschiedene Merkmale voneinander unterscheiden:

  1. Ein Burnout-Syndrom ist eher kontext-bezogen. Häufig sind die Ursachen für ein Burnout berufsbedingt. Hingegen sind Depressionen in der Regel kontext-frei, betreffen also verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens und können sich auch auf verschiedene Bereiche auswirken.
  2. Depressionen werden oftmals als Dauerzustand beschrieben, während es bei einem Burnout zum Teil auch zu unbeschwerten und symptomfreien Phasen kommen kann.
  3. Personen, die von einem Burnout betroffen sind, fühlen sich oftmals müde, matt und abgeschlagen, gleichzeitig sind sie jedoch auch nervös, innerlich angespannt und unruhig, zum Teil auch leicht reizbar und aggressiv. Dieses Symptom ist bei Depressionspatienten hingegen nicht zu finden.
  4. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen Burnout und Depressionen ist, dass sich Betroffene während bestimmter Burnout-Phasen geradezu in einem Kampf befinden. Oftmals findet dieser Kampf gegen sich selbst statt. Betroffene erkennen bei einem Burnout jedoch oft viel zu spät, dass sie einen solchen Kampf gegen sich selbst nicht gewinnen können und die Folge davon völliges Ausgebranntsein ist. Bei Depressionen tritt dieses Phänomen in der Regel nicht auf. Das Krankheitsbild beginnt vielmehr mit einer ausgeprägten Lustlosigkeit und fehlendem Antrieb.

Je mehr die Psyche in Mitleidenschaft gezogen wird, umso schwieriger wird es, Depressionen und Burnout noch auseinander zu halten. Im Großen und Ganzen liegt dies daran, dass Probleme, die zunächst in einem bestimmten Lebensbereich aufgetreten sind, bei fortschreitender Burnout-Erkrankung auch auf andere Bereiche übergreifen.

Depressionen neue Volkskrankheit

Depressionen als echte Volkskrankheit

Etwa fünf Prozent aller in Deutschland lebenden Personen sind von Depressionen betroffen. Der Begriff Depressionen stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so etwas wie „Schwarze Galle“. Gemäß der damaligen Säftelehre stand dieser Ausdruck für Schwermut, Selbstzweifel, Weltschmerz, Interessen- und Freudlosigkeit sowie innere Unruhe und Antriebsminderung.

Depressionen sind also in Deutschland kein Ausnahmephänomen. Experten schätzen, dass bereits mehrere Millionen Bundesbürger mindestens einmal depressive Phasen erlebt haben oder sogar regelmäßig davon berichten können. Soziale Stellung, Alter oder Geschlecht spielen hierbei keine Rolle. Von Depressionen betroffen sind sowohl Männer als auch Frauen, Rentner, Arbeitslose, Studenten, Schüler oder Beamte.

Interessanterweise sind Depressionen in westlichen Zivilisationen besonders häufig verbreitet. Als Grund wird oftmals die zunehmende Individualisierung und Vereinsamung der Menschen in unseren Breitengraden angegeben. Einsamkeit und soziale Ausgrenzung können tatsächlich Auslöser für depressive Phasen sein und die Grundlage für eine mittelschwere oder schwere Depression darstellen.

Warum mangelnde Bewegung zu Stress und Erschöpfung führt

Heutzutage ist der Begriff Burnout in aller Munde. Beinahe jeder Mensch, der sich zeitweilig überlastet fühlt, hat den Verdacht, an einem Burnout zu leiden. Zum Glück ist dem nicht so, denn ein Burnout ist dadurch gekennzeichnet, dass der Betroffene völlig unter negativen Stressfaktoren innerlich und / oder körperlich zusammenbricht.

Den ganzen Tag in der Arbeit vor dem Bildschirm, von einem Termin zum nächsten hetzen und abends dann nur noch auf die Couch und vom Fernseher berieseln lassen. Leider ist dies Alltag für viele Deutsche. Dabei ist unser Körper auf Bewegung programmiert. Diese Bewegung ist für die Stressregulation enorm wichtig. Fehlt dem Körper Bewegung, staut sich in der Folge immer mehr Stress an. Dieser wiederum äußert sich dann in verschiedensten Symptomen. Unser Körper und unsere Seele fangen an, zu leiden.

Erschöpfung durch mangelnde Bewegung

Unterschiedliche Krankheitsverläufe – typisch für ein Burnout

Mit einem Burnout ist ein Gefühl der Erschöpfung und des Ausgebranntseins zu verstehen. Dieses resultiert aus einer Überlastung im privaten und / oder beruflichen Alltag und geht mit verschiedenen körperlichen und psychischen Symptomen einher. Wie bei vielen Krankheiten verläuft auch ein Burn-Out bei jedem Menschen unterschiedlich. Jedoch sind einige Symptome bekannt, über die viele Patienten, die unter einem Burnout zu leiden haben, vermehrt berichten.

  • Häufige Gefühle des Ärgers, Widerwillens und Versagens
  • Gleichgültigkeit und Entmutigung
  • Frustrationen, Schuldgefühle und Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • häufige und ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • sexuelle Probleme
  • Beschwerden im Magen-Darm-Bereich (Verstopfung oder Durchfall)
  • häufige Erkältungskrankheiten
  • Schwindelgefühle, Rücken- und Kopfschmerzen

Die typische Berufsgruppe für Burnout gibt es nicht

Ursprünglich nahm man an, dass vor allem Pflegeberufe betroffen seien, mittlerweile hat sich dies relativiert. Auch Lehrer, Mitglieder des gehobenen Managements, junge Mütter, Paketzusteller und viele andere Berufsgruppen sind betroffen. Auch Leistungssportler bleiben nicht vom Burnout verschont, weil bei ihnen der Sport keine Erholung bringt, sondern permanent Druck aufgebaut wird. Zudem gilt es mittlerweile als sicher, dass beim Burnout auch die Genetik eine Rolle spielt. Es kommen also äußere Faktoren und eine persönliche Disposition zusammen.

Warum beim Burnout-Syndrom Urlaub nicht hilft

Der gut gemeinte Ratschlag gegen Überarbeitung lautet oft, doch mal auszuspannen, Urlaub zu machen und die Seele baumeln zu lassen. Leider ist das im Falle eines fortgeschrittenen Burnouts ein Trugschluss. Auch in den Ferien können sich Betroffene nicht erholen. Während es anfänglich noch helfen kann, sich mit Freunden zu treffen, Sport zu treiben und verdiente Auszeiten zu nehmen, gelingt es irgendwann nicht mehr, das Leistungslevel herunterzufahren.

Im fortgeschrittenen Stadium greifen diese Maßnahmen nicht, weil sich der Betreffende abkapselt, depressiver Stimmung ist und im wahrsten Sinne des Wortes das Gefühl hat, in der „Tretmühle“ zu sein. Weit verbreitet ist daher auch die Bezeichnung „Zwilling der Depression“ für das Burnout-Syndrom, weil das äußere und innere Befinden der Erkrankten sich ähneln. Erschöpfung und das Gefühl von Hoffnungslosigkeit sind typisch für den fortschreitenden Prozess, der schließlich im körperlichen und psychischen Zusammenbruch münden kann.

Urlaub hilft bei Burnout nicht

Welche professionellen Hilfen gibt es?

Häufig ist es wichtig, dass sich die Betroffenen überhaupt jemandem mitteilen. Ist die Burnout-Erkrankung fortgeschritten, dann ist professionelle Hilfe unverzichtbar und eine stationäre Behandlung empfehlenswert. Dabei kommen neben Gesprächstherapien auch medikamentöse Therapien wie Antidepressiva infrage. Einer der Grundpfeiler jeder qualitativ hochwertigen Therapie ist aber auch Sport. Bewegung hat die Eigenschaft, dass sich durch die äußere Bewegung auch die innere Starre auflösen lässt. Denn de facto sind die Betroffenen innerlich erstarrt, sehen keine Perspektive mehr und haben keine Zukunftsvisionen.

Wie Sport die Psyche beeinflusst: Weniger Stress, mehr Glücksgefühle

Ausgeglichen durch Sport

Körper und Geist können in der Medizin nicht völlig getrennt voneinander betrachtet werden. Was für die ganzheitlich ausgerichtete Alternativmedizin / Komplementärmedizin im besonderen Maße gilt, ist auch in der Schulmedizin weitgehend anerkannt: Zwischen Körper und Psyche besteht eine Wechselwirkung, die in eine erfolgreiche Behandlung einbezogen werden sollte. Psychosomatische und psychiatrische Einrichtungen bieten deswegen schon seit geraumer Zeit Sport- und Bewegungsprogramme an.

Solche Angebote wurden anfangs von Schulmedizinern noch belächelt, doch die zahlreichen positiven Feedbacks haben auch Zweifler zum Schweigen gebracht. Heute empfehlen sogar viele Hausärzte ihren Patienten, die unter Panikattacken leiden, ein Sportprogramm – denn ein fitter Körper schützt vor Angst. Sport und Psyche sind sozusagen ein „unzertrennliches Paar“, nicht nur, wenn es um die Gesundheit geht.
Warum Sport gegen Erschöpfung und Stress hilft

Burnout ist gekennzeichnet durch einen großen Erschöpfungszustand, bedingt durch übermäßigen Stress. Damit es also gar nicht erst zu einem Burnout kommt, sollte regelmäßig Bewegung auf Deiner Tagesordnung stehen. Sport kann Dir dabei helfen, Deinen Stresslevel zu senken und Deinen inneren Energieüberschuss abzubauen. Du wirst dadurch entspannter durch das Leben gehen können.

Weniger Stress, mehr Glücksgefühle

Sport hilft gegen privaten und beruflichen Stress, weil er:

  • Deine Stressresistenz verbessert. Beim Sport verbrauchst Du die überschüssige Energie, die sich in Deinem Körper befindet.
  • Dir dabei hilft, Abstand zu Deinen Sorgen und Problemen zu gewinnen. Viele Probleme werden zu machbaren und motivierenden Herausforderungen, wenn man sie aus der Distanz betrachten kann.
  • Dir hilft, den Wechsel zwischen Spannung und Entspannung (wieder) zu erlernen.
  • Die Stresshormone Adrenalin und Cortisol abbaut.
  • Deine Belastbarkeit und Deinen Gesundheitszustand steigert.
  • Risikofaktoren, wie Schlafproblemen, Immunschwäche und hohem Blutdruck entgegenwirkt, die indirekt mit Stress verbunden sind.

Sport gegen Burnout: Wie er sein könnte

Ausdauersport

Ausdauersportarten sind wahre Wundermittel gegen Erschöpfung, Stress und Burnout. Am besten entscheidest Du Dich für eine Sportart, die Dir Spaß macht und bei denen sich der Wettbewerbscharakter in Grenzen hält – schließlich soll Dir der Sport beim Entspannen helfen und nicht zusätzlichen Druck durch einen Wettbewerb aufbauen. Es liegt ganz bei Dir, ob Du Dich nun für Schwimmen, Joggen, Fahrradfahren oder Walking begeistern kannst. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du den gewählten Sport regelmäßig betreibst. Bei Ausdauersportarten schüttet Dein Körper Endorphine aus, die nachweislich Stress- und Angstgefühle reduzieren und für Vitalität sorgen. Zusätzlich baut Dein Körper bei diesen Sportarten Cortisol und Adrenalin ab.

Entspannungsübungen

Darüber hinaus sind auch Entspannungsübungen empfehlenswert, da sie beruhigend wirken und ein Gleichgewicht zwischen Körper, Seele und Geist schaffen.

Fitnesstraining

Bist Du eher an Muskeltraining interessiert, dann lass Dir an Cardio-Geräten ein effektives Workout zusammenstellen oder betreibe Gymnastik oder Aerobic.

Minimaltraining

Solltest Du Dich einmal zu kraftlos für Sport fühlen, helfen kleine Spaziergänge im Wald oder Park als Fitness-Kicks. Du kannst hierbei Deinen Gedanken nachgehen und gestärkt und erfrischt nach Hause zurückkehren. Bereits durch sanfte Spaziergänge kannst Du verkrampfte Muskeln lockern und stimmungsaufhellende Botenstoffe in Deinem Gehirn freisetzen.

Alles in allem ist es das Wichtigste, das Dir der Sport Freude macht. Du wirst Dich wohler in Deiner Haut fühlen und ein besseres Körpergefühl erhalten.

Sport wie er nicht sein sollte

Sport gegen Burnout: Wie er NICHT sein sollte

Leider kannst Du auch beim Thema Sport von beiden Seiten vom Pferd fallen. Dies bedeutet, wenn Sport nur ein zusätzlicher Stressfaktor in Deinem Leben ist, dann kannst Du hiermit ein Burnout noch verschlimmern oder sogar regelrecht heraufbeschwören.

Warnsignale für Stress beim Sport

  • Verabredungen zum Sport bekommen den Charakter eines weiteren Pflichttermins;
    bereits die Anfahrt zum Sport-Date geschieht unter Zeitdruck; zum Aufwärmen bleibt nicht mehr ausreichend Zeit.
  • Für Dich bedeutet Sport mehr Prestige und Wettkampf als Freude. Du willst auch beim Sport immer gewinnen.
  • Du bist der Ansicht, dass Sport nur etwas bringt, wenn danach alle Muskeln schmerzen.

Auf diese Warnsignale solltest Du unbedingt achten und wenn Du welche bei Dir entdeckst, dann frag dich, warum Du Sport als Pflicht bzw. als Wettkampf wahrnimmst. Sport sollte vielmehr ein Ausgleich für Deinen stressigen beruflichen und privaten Alltag sein und nicht zu einem zusätzlichen Stressfaktor für Dich werden. Verzichte in diesem Fall unbedingt auf wettkampforientierte Sportarten und mach Dir bewusst, dass Du den Sport nur für Dich und Deine innere seelische Balance machst. Du musst Dich auch nicht zwingend jeden Tag sportlich betätigen; zwei- bis dreimal pro Woche sind vollkommen ausreichend, wenn Du Sport als Ausgleich zu Deinem hektischen Alltag betreiben möchtest.

Fazit: Sport ist ein echter Stresskiller und damit eine natürliche und effektive Waffe gegen Depressionen und Burnout. Sport ist echte Entspannung für Deinen Körper und Deine Seele, denn beide können beim Sport neue Kraft auftanken – auch wenn sich dies für Dich auf den ersten Blick vielleicht paradox anhören mag. Probiere es selber mal aus und schnür Deine Sportschuhe nach einem anstrengenden Arbeitstag. Du wirst sehen, wie angenehm erschöpft und glücklich Du Dich nach ein paar Sportarten fühlen wirst.

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