Besucherzahlen steigern ist Fleißarbeit

Besucherzahlen steigern

Für die Seite „Wir sind Lübeck“ veröffentliche ich immer wieder kleine Fototouren durch Lübeck. Diese Artikel erfüllen einen Zweck und haben ein Ziel, nämlich den Bekanntheitsgrad der Seite über Bild und Wort zu steigern. Über Social-Media, unter anderem Facebook, mache ich nach Livegang auf die neue Seite (den neuen Artikel) aufmerksam. Jede dieser neu erstellten Seiten trägt zum Erfolg bei: Die Webseite „Wir sind Lübeck“ in verschiedenen Themenbereichen um Lübeck besser aufzustellen, die Domain zu stärken und auf die vordersten Plätze in den Suchergebnissen zu schieben.

Neue Seiten sind wie schottischer Whisky

Was für eine Metapher, aber eine neue Seite erinnert mich daran, dass schottischer Whisky drei Jahre im Fass reifen muss. Im übertragenden Sinne verhält es sich genauso mit neuen Inhalten. Sie müssen zwar keine drei Jahre reifen, aber einige Wochen oder auch Monate bestehen, um eine solide Position in den Suchergebnissen einzunehmen. Eine neue Seite ist aber noch kein Garant für ein gutes Ranking. Für eine gute Positionierung in den Suchergebnissen ist der Inhalt sehr wichtig, der strukturelle Aufbau und die sogenannten Mehrwerte, die sich in Sachen Gesamtinhalt von den bestehenden Inhalten im Netz bestenfalls positiv abhebt.

Bessere Platzierung in den Suchergebnissen

Was heißt das für diese Webseite? Das bedeutet, wenn jemand zum Beispiel nach: „Lübeck erleben, Hansestadt Lübeck Geschichte, Gesichte der Hansestädte“ sucht, diese Webseite vorfindet oder besser gesagt, die Seite, die das Thema beinhaltet. Dazu kommen weitere Wörter und Phrasen, mit denen die Webseite „Wir sind Lübeck“ bereits rankt, obwohl sie noch kein Jahr alt ist. Die Entwicklung und die damit verbundenen Besucher auf dieser Webseite stimmen mich optimistisch, weiterhin Platzierungen gegenüber anderen Webseiten gutzumachen. Die Hansestadt Lübeck hat so viel Schönes zu bieten, ich möchte hier darauf aufmerksam machen und mein tägliches Bestreben ist es, Lübecker Unternehmen dabei unterstützen, besser im Netz aufgefunden oder auch über die Möglichkeit eines Geschäftseintrags besser gefunden zu werden.

Bessere Platzierung in den Suchergebnissen

Zufälliges Feedback einer Besucherin

Vor einigen Tagen hatte ich während einer von mir gehaltenen SEO-Schulung ein schönes Erlebnis. Ich stellte unter anderem vor, wie Content-Produktion und Vermarktung umgesetzt werden könnte und nannte in diesem Zusammenhang auch mein Projekt „Wir sind Lübeck“. Eine der Teilnehmerinnen sagte: Deine Seite habe ich gestern gefunden, nachdem ich nach Sehenswürdigkeiten in Lübeck Ausschau hielt. Ist das nicht toll? Genau das ist das Ziel dieser Webseite.

Transparenz von Online-Marketing

Warum schreibe ich diesen Artikel? Ich werde häufig von anderen Unternehmern gefragt, was sie tun können, um besser von Interessenten im Netz gefunden werden zu können. Das ist nicht mal eben schnell mit ein, zwei Sätzen beantwortet. Hierzu zählt eine genaue Betrachtung des Unternehmens, der Ziele und des derzeitigen Ist-Stands. Anhand des Ist-Stands lässt sich messen, welchen Erfolg die umgesetzten Maßnahmen dem Unternehmen gebracht haben.

Viele Unternehmer sind verunsichert, was eine Investition in eine Online-Marketing-Maßnahme gebracht hat. Das liegt häufig daran, dass etwas ohne irgendwelche Messungen durchgeführt wird. Mir persönlich ist es immer wichtig, dass eine Aktivität, die ich im Bereich Online-Marketing durchführe, messbar ist. Nur so weiß ich, ob ich auf dem richtigen Kurs bin. Seien wir ehrlich, am Ende des Tages schaut ein Unternehmer, was auf der Ausgaben- und auf der Einnahmen-Seite steht. Wenn ein Erfolg oder Misserfolg einer Online-Marketing-Aktivität nicht messbar ist, ist das unbefriedigend.

Transparenz von Online-Marketing

Beispiel anhand der Content-Produktion

Wie soeben erwähnt, beruht (m)eine Empfehlung immer auf einer zuvor durchgeführten Ist-Stand-Analyse. Um nicht den kompletten Prozess und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen in diesem Artikel auszuführen, nehme ich einen Bestandteil daraus, nämlich die Content-Produktion. Das Schreiben von Artikeln sollte fortlaufend und kontinuierlich erfolgen. Interessenten haben meist ein konkretes Anliegen, nach dem sie suchen, eine bestimmte Fragestellung oder sie suchen nach einer bestimmten Dienstleistung. Wenn man zu dieser Suchintention gefunden werden möchte, ist es unabdingbar, eigene Inhalte zu Themen bereitzustellen. Das bedeutet: Content (also Artikel) zu produzieren.

Neue Inhalte für eine Webseite zu produzieren ist kein Hexenwerk, es ist reine Fleißarbeit und setzt Kontinuität voraus, wenn sich ein Unternehmen in Sachen Sichtbarkeit im Netz verbessern möchte. Dazu gibt es eine klare Reihenfolge, wie sich der strukturelle Aufbau zusammensetzt. Es ist der rote Faden, der von Anfang bis Ende eingewoben werden sollte. Später wird diese neu erschaffene Seite mit der internen Verlinkung in die bestehenden Seiten eingewoben und trägt bestenfalls zu dessen Erfolg bei.

Artikel schreiben kostet Zeit – wie das Schreiben dieses Artikels oder einer neuen Fototour. Um eine neue Tour wie „Sonnenaufgang in Scharbeutz“ Live zu stellen, dauert(e) es beispielsweise bis zu acht Stunden.

Was darf die Erstellung von Content kosten?

Sehr häufig höre ich auch die Aussage: Lassen sich neue Inhalte nicht auch schnell(er) erstellen?! Nun, letztendlich sollte die neue Seite immer ihr zugedachtes Ziel erfüllen und damit zum Gesamtziel der Webseite beitragen. Inhalte lassen sich natürlich auch schnell erstellen, aber darunter leidet meistens die Qualität. Was darf also die Erstellung einer neuen Artikelseite kosten?

Was darf die Erstellung von Content kosten?

Den Return-on-Investment (ROI) berechnen

Return-on-Investment: Was bekomme ich für mein investiertes Geld zurück? Nehmen wir ein fiktives, aber durchaus realistisches Beispiel: der Verkauf einer Software. Der Verkaufspreis liegt bei 40 Euro. Wie im unteren Bereich dieses Artikels aufgeführt, kann eine Seitenerstellung – je nach Größe des Artikels – bis zu acht Stunden Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Bei einem Stundenlohn von 65 Euro sind das 520 Euro für einen Artikel.

Der Artikel leitet mit einer Handlungsaufforderung auf die Software über. Über ein installiertes Tracking (Tracking: Sichtbarmachen von Handlungen seitens der Besucher auf der Seite) lässt sich prüfen, ob diese neue Seite als Einstiegsseite diente und/oder wie häufig sie am Prozess des Verkaufs der Software involviert war. Um die Erstellungskosten von 520 Euro wieder einzuspielen, müsste die Software also 13 Mal verkauft werden. An diesem Beispiel lässt sich verdeutlichen, wie ein Unternehmer den ROI berechnen könnte.

Nie den Fokus verlieren – Ziele klar definieren

Es muss von vornherein klar sein, worauf die neue Seite Abzielen soll. Was soll der Besucher auf dieser Seite machen, soll er die gefundene Information nur konsumieren oder soll er am Ende des Gelesenen eine Aktion ausführen? Das ist vorab wichtig zu wissen und muss für jede einzelne Seite definiert werden: Was ist also das Ziel dieser Seite?

Das Erstellen von neuen Inhalten

Eine Fototour beinhaltet, wie der Name vermuten lässt, eine Tour und die daraus entstehenden Bilder.

  • Da ich nur 15 Minuten von der Altstadt entfernt wohne, brauche ich einen Augenblick für das Hin und Zurück in die Lübecker Altstadt.
  • Nach dem Fotografieren geht es an den Computer: Bilder auf den Rechner ziehen und durchsehen.
  • Ich suche mir für einen neuen Artikel verschiedene Bilder heraus, schreibe zu jedem Bild einige Sätze und ergänze sie mit den Kameraeinstellungen.

Wie sich diese Art der Content-Produktion auf andere Geschäftsfelder übertragen lässt, komme ich später anhand eines Restaurant-Beispiels.

Bilder bearbeiten und verschlagworten

Bilder bearbeiten und verschlagworten

Jedes einzelne Bild wird bearbeitet und mit Schlagworten (sogenannte Keywords – roter Faden) versehen – für eine bessere Auffindbarkeit in den Suchmaschinen. Beim Setzen der Bilder in den Artikel werden die Bilder mit einer Bildunterschrift, einem Title und einem Alt-Text versehen. Das mag befremdlich klingen, ist für eine bessere Präsenz der Bilder aber unabdingbar. Der Traffic über Bilder sollte nicht unterschätzt werden.

Bessere Auffindbarkeit durch eine interne Verlinkung

Damit die Inhalte meiner Webseite gut gefunden werden können, verlinke ich themennahe Artikel untereinander. Dies ist die sogenannte interne Verlinkung. Als letztes setze ich meistens noch Links zu bestimmten Produkten bei Amazon, wie zum Beispiel die eingesetzte Fotoausrüstung (Affiliate-Links). Klickt ein Besucher auf einen der Affiliate-Links und kauft etwas, zahlt er keinen höheren Preis, aber ich erhalte eine kleine Provision seitens Amazon, weil ich den Käufer des Produkts vermittelt habe.

Werbetrommel für neue Inhalte

Mit der Erstellung der neuen Fototour, ist es aber noch nicht getan. Besser ist es, auf den neuen Artikel auch aufmerksam zu machen. Dies erledige ich mit: XING, LinkedIn, Google+, Pinterest und Facebook. Auf jedem dieser Kanäle schreibe ich die Community anders an und verlinke auf den neuen Artikel. Auch hier kann ich mit einem installierten Tracking prüfen, über welchen dieser Kanäle ich Traffic erhalten habe und wie dieser konvertiert ist. Rechne ich all die genannten Arbeitsschritte zusammen, komme ich für die Erstellung eines neuen Artikels auf circa acht Stunden.

Zeitberechnung:

  • 120 Minuten – Bilder machen
  • 60 Minuten – Bilder sichten
  • 60 Minuten – Bilder bearbeiten
  • 30 Minuten – Bilder verschlagworten
  • 120 Minuten – Artikel schreiben
  • 60 Minuten – Artikel formatieren
  • 5 Minuten – Bilder einsetzen
  • 15 Minuten – Artikel intern verlinken
  • 30 Minuten – Streuung Social Media Kanäle

Content-Produktion im Restaurant

Content-Produktion im Restaurantbetrieb

Content wird für alles benötigt, ohne Inhalte gebe es das Internet nicht. Es gibt immer jemanden, der nach etwas Bestimmtem sucht. Während sich zum Beispiel ein Restaurantbesitzer fragt, worüber er schreiben könnte, wird es mit Sicherheit den einen oder anderen Gast geben, der nach einer Zubereitungsart oder nach einer bestimmten Weinempfehlung fragt. Die Fachexpertise des Personals ist gefragt. Kommen diese Fragen häufiger vor, haben sie Potential für einen Artikel.

Ein Koch geht viral

Nehmen wir die Spargelzeit als Beispiel. Ein Gast fragt, wie der Koch die vortreffliche Sauce Hollandaise zubereitet hat. Um es direkt vorwegzunehmen: Saisonale Gerichte und damit die Content-Produktion lassen sich hervorregend in einem Bord (Themenplanung fürs Jahr) abbilden. So weiß jeder von vornherein, wann es Zeit für ein neues Thema ist und wer wann was zu tun hat.

Zurück zur Zubereitung der Sauce. Der Koch wird mit Video und Kamera begleitet. Die einzelnen Schritte werden notiert. Am Ende wird daraus der Artikel kreiert, der mit den Mehrwerten für die Besucher versehen wird (Bilder, Video und Tipps des Kochs). Der erste Artikel ist fertig. Wie oben beschrieben, wird dazu eine Handlungsempfehlung gesetzt, die Verlinkung auf den eigenen Shop, über den Zutaten verkauft werden, oder auf eine Tischreservierung. Selbst eine aufgeführte Telefonnummer kann als Ziel fungieren.

Fazit: Das Erstellen von Inhalten kostet Zeit und/oder Geld! Entweder das eigene Personal schreibt diese Inhalte oder ein externer Dienstleister. Ob Inhouse oder extern: Es wird Material benötigt, um einen Artikel mit Bildern, Videos, etc. zu erstellen. Der Erfolg stellt sich nicht nach ein paar Tagen ein, sondern braucht einige Zeit. Hab also Geduld, aber behalte die Entwicklung im Auge.

Wenn Du ein Tracking installiert hast, analysierst Du darüber oder Du fragst Deine Kunden, wie sie auf Dich aufmerksam geworden sind. So bekommst Du ein besseres Gespür dafür, über welchen Kanal oder Seite sie auf Dich aufmerksam geworden sind. In der Reihenfolge hast Du einen guten Überblick, in welche der getätigten Online-Marketing-Maßnahmen Du weiter investieren solltest.