Was ist Online-Marketing?

Online Marketing Lübeck

Das Online-Marketing ist eine Teildisziplin des Gesamtmarketings eines Unternehmens. Sich nur auf das Online-Marketing zu fokussieren, kann funktionieren, aber die Erfahrung zeigt, dass dies in der Regel nicht zu empfehlen ist. Im Endeffekt ist das Online-Marketing sozusagen die Übertragung des Offline-Marketings in die digitale Welt. Dabei ist es wichtig, für das Online-Marketing (wie auch für das gesamte Marketing) ein Konzept und eine Strategie zu haben. Beim Online-Marketing liegt der Fokus auf der Kommunikation. Das heißt, das Ziel des Unternehmens besteht darin, potentielle Kunden im Internet auf sich aufmerksam zu machen.

Der Werkzeugkasten des Online-Marketings

Im Online-Marketing gibt es viele Werkzeuge, die nicht nur gepflegt, sondern auch richtig genutzt werden müssen. Und genau wie ein Maulschlüssel nicht als Hammer missbraucht werden sollte, darf im Online-Marketing zum Beispiel Facebook nicht als reiner Vertriebskanal angesehen werden.. Es ist wichtig, sich im Vorwege zu überlegen, welches Ziel Du mit Deiner Fanpage verfolgst. Möchtest Du über Facebook mit bestehenden Kunden in Kontakt treten oder hauptsächlich neue Kunden hinzugewinnen. Mehrwerte helfen dabei, dass Fans Dir folgen und Deine Inhalte teilen. Diese Mehrwerte können Bilder, Videos oder Tipps sein. Um eine Fanbase aufzubauen, solltest Du unbedingt in regelmäßigen Abständen etwas auf der Facebook Fanpage posten. Mindestens genauso wichtig ist, dass Du auf Posts der Fans (zeitnah – innerhalb von ein paar Stunden) antwortest.

Online-Marketing mit Herz

Vor einigen Monaten machte ein Bauhaus eine sehr „auf dem Punkt“ gebrachte Werbung. In Projekten wurde das eigene Herz eingearbeitet. So ist es auch mit der Präsenz im Internet – ganz egal, ob Homepage oder Social Media Kanal. Wer nicht glaubwürdig rüberbringen kann, dass er hinter seinen Posts steht oder absolut keine Leidenschaft zeigt, wird es schwer haben. Jegliche Auftritte, wo auch immer, sollten ein wenig Herzblut beinhalten – Leidenschaft. Der Kunde muss sich verstanden und abgeholt fühlen. Es klingt zwar abgedroschen, aber man sollte stets im Hinterkopf haben, dass der Kunde die Rechnungen zahlt und ihm das Produkt oder die Dienstleitung gefallen muss, nicht umgekehrt.

Das Herzstück einer Seite ist der Inhalt

Neben den ganzen technischen Anforderungen, die eine Webseite erfüllen muss, darf das Wesentliche nie in den Hintergrund rücken: Die Inhalte bzw. der Content. Heute sind im Web immer noch zahlreiche lieblose, schnell dahin geschusterte Seiten zu finden. Sie haben keinerlei Daseinsberechtigung und werden mit zunehmenden qualitativen Anforderungen der Suchmaschinen irgendwann ganz verschwunden sein (zum Glück). Wie bereits erwähnt, muss der Inhalt den Nutzer/Besucher abholen.

Zusätzlich zum Text sind Bilder oft sehr hilfreich, da sie den Inhalt verständlicher machen. Infografiken, Videos oder PDFs sind auch ein hervorragendes Instrument, um sich gegenüber dem Wettbewerb abzusetzen. Wer glaubt, dass nach der Erstellung einer Seite Schluss ist, irrt sich. Nachdem die Seite indexiert ist und sich langsam in den Suchergebnissen festsetzt, sollten Position und Performance im Auge behalten werden. Die Konkurrenz schläft nicht und daher können sich gute Platzierungen früher oder später verschieben. Deshalb muss man dranbleiben und nachlegen: zum Beispiel neue Erkenntnisse ergänzen oder sonstige Veränderungen einpflegen. Ebenso gilt es die interne Verlinkung zu stärken, weitere Texte für eine Kategorie zu schreiben und sie damit zu pushen. Um es ganz deutlich zu sagen: Eine Webseite benötigt fortlaufend neue Inhalte.

Reichweite durch Online-Marketing Aktivitäten

Eine Disziplin des Online-Marketings ist die Reichweite und Auffindbarkeit der jeweiligen Seite zu stärken – und zwar auf Kanälen, auf denen sich auch potentielle Kunden bewegen. Daher muss vorher unbedingt analysiert werden, wer zur Zielgruppe gehört. Mit sogenannten Personas, also verschiedenen Typen, funktioniert das am besten:. Zum Beispiel beschreibt man drei Personen, die ein bestimmtes Alter und festgelegte Interessen haben. Als letztes wird noch ein passendes Bild herausgesucht, zum Beispiel über ein Stockportal. Da man nun keine Unbekannten, sondern drei konkrete Personen vor Augen hat, lässt sich die Ausrichtung des Produkts bzw. der Dienstleistung viel leichter planen. Denn jetzt kann man viel besser einschätzen, auf welchen Online-Kanälen sich die Personas bewegen und Werbung viel gezielter auf deren Bedürfnisse ausrichten.

Virales Online Marketing

Feinjustierung der Zielgruppe

Die Personas sollten stetig überarbeitet und verfeinert werden. Speziell auf die Zielgruppe zugeschnittene und ausgespielte Werbung über Facebook oder Adwords sind das Ziel. Wird mit der Werbung genau die Zielgruppe angesprochen, für die sie ausgespielt wurde? Mit dem ROI, dem sogenannten „Return on Investment“, lässt sich überprüfen, wie erfolgreich die jeweils ausgespielte Werbung ist. Was für ein Gewinn wurde erzielt und welche Ausgaben waren dazu nötig? Das Ganze klingt einfacher als es ist, da die Zusammenhänge ganz schön wirr und komplex sein können.

Ein kurzes Beispiel: Es wird festgestellt dass eine Werbung nicht den gewünschten Gewinn bringt. Als Konsequenz wird eine andere Werbung über einen anderen Kanal geschaltet. Über eine spezielle Analyse, dem sogenannten Attributionsmodell, lässt sich herausfinden, welche Touchpoints ein Kunde hatte. So kann es sein, dass die Werbung zwar scheinbar nicht den gewünschten Erfolg brachte, aber dafür verantwortlich ist, dass der Kunde das erste Mal mit einem Produkt in Berührung kommt. Und dies könnte ausschlaggebend für den späteren Abschluss oder Kaufs sein. Die Werbung trägt also doch zum Erfolg bei, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht.

Online-Marketing – Immer das große Ganze betrachten

Ein weiteres Beispiel: Ein Geschäft in Lübeck verkauft handgefertigten Schmuck und erstellt ein kleines Video, das viral gehen (also möglichst viele Leute erreichen) soll. Da es eventuell zu langweilig ist, nur Schmuck zu präsentieren, wird das Video mit einem DJ und einem Zauberer gepimpt – alles im edlen Stil und genau auf die Zielgruppe ausgelegt. Das Geschäft weiß, dass Online-Marketing ganzheitlich betrachtet werden muss, und überlegt sich daher im Vorwege, mit welchen Begriffen Nutzer nach diesem Video suchen könnten.

Landingpage erstellen – Werbung schalten

Nun wird eine Landingpage (also eine eigene Seite) erstellt, die genau diese Begriffe enthält – ebenso das Video und eine Call-to-Action (Handlungsaufforderung). Diese könnte zum Beispiel so lauten: Sichern Sie sich hier Ihren Rabattcode für Ihren nächsten Einkauf bei XY im Online-Shop oder im Laden. Insgesamt betrachtet zieht sich ein roter Faden durch alle Bestandteile – vom Video, über die komplette Seite bis hin zu den vorher recherchierten Keywords. Zusätzlich wird diese Seite auf Facebook an die vorher ermittelte Zielgruppe ausgespielt und mit einem Conversion-Pixel versehen. Auf diese Weise lässt sich nachprüfen, wie erfolgreich die geschaltete Anzeige auf Facebook ist. Um einen besseren Wiedererkennungswert zu erzeugen, wird auf Facebook dasselbe Headerbild mit dem Zauberer eingesetzt, das sich auch auf der Landingpage wiederfindet.

Online Marketing Budget

Die Customer Journey – Wie bewegt sich ein Besucher über die Seite

Es ist sehr wichtig zu wissen, wie sich ein Besucher über die Seite bewegt. Werden die Besucher richtig abgeholt und geführt? Erhalten sie die gewünschten Informationen und gelangen sie zum gewünschten Abschluss? Die Customer Journey ist unerlässlich. Bereits bei der Content-Erstellung muss berücksichtigt werden, wie der Besucher geführt werden soll. Am besten erstellt man vorher eine Skizze, in der Text, Bilder und Handlungsaufforderung angeordnet werden.

Marke, Brand, Experte – Außenwirkung eines Unternehmens

Oberstes Ziel ist es, sich gegenüber dem Wettbewerb zu positionieren. Die Außenwirkung ist enorm wichtig, wenn man erfolgreich sein möchte. Die Positionierung benötigt Inhalte, die zum Beispiel auf einem Blog oder in sozialen Netzwerken gespielt werden – eben dort, wo sich die Zielgruppe eines Unternehmens aufhält. Die sogenannten Mehrwerte helfen dabei, sich als Branchen-Experte zu positionieren. Ein Mehrwert kann eine spezielle Infografik sein, eine informative PDF-Datei oder ein Video, das einen bestimmten Vorgang erklärt.

Monitoring und Feinjustierung

Dazu erstellt man zwei Varianten ein- und derselben Seite, auf der das Video und die Bilder eingebunden sind. Diese beiden Seiten werden A/B getestet, um zu ermitteln, welche dieser Seiten die meisten Rabatt-Codes generiert. Über einen gesendeten Push an das Tracking des Shops und über das CRM des Ladens wird nun die komplette Kette abgebildet und zeigt, wie viele Codes generiert wurden, wie viele Käufe über diese Online-Kampagne getätigt wurden. Über Facebook werden die Ausgaben und die Conversion Rate (CVR) festgehalten, die sich separat auslesen lassen.

Dieses hier aufgeführte Beispiel beinhaltet noch nicht alles, was Online-Marketing bedeutet. Doch es verdeutlicht, was heutzutage möglich ist, um eine höhere Reichweite zu erzielen und den Werbeerfolg zu messen. Das Wichtigste nochmal in Kürze: Ganzheitliche Betrachtung mit klarem Fokus auf die Zielgruppe und die Nutzerbedürfnisse.

Webanalyse –Performance der Webseite überwachen

Mit der Webanalyse lassen sich wichtige Zahlen ermitteln, spezielle Aktionen auf Erfolg prüfen und neue Seiten auf Performance testen. Ein Tracking ist heutzutage unabdingbar. Die Anforderungen an Webseiten sind enorm gewachsen und steigen immer weiter an. So muss eine Webseite heutzutage schnell laden (Empfehlung von Google: maximal drei Sekunden), technisch einwandfrei funktionieren, auf allen verfügbaren Endgeräten laufen, dem Besucher einen Mehrwert bieten und ihm genau das zeigen, was ihn laut Suchergebnis erwartet. Zusätzlich muss die Navigation klar und einfach sein u.v.m.

Wird die Erwartungshaltung nach Klick auf das Suchergebnis in der Suche nicht erfüllt und der Besucher springt sofort wieder zur Suche zurück, wird einer Suchmaschine übermittelt, dass der Besucher unzufrieden war. Passiert dies öfters, wird die Seite bezogen auf das jeweilige Keyword oder die Phrase schlechter in den Suchergebnissen positioniert. Das bedeutet, dass die Seite für dieses Wording in Zukunft weniger Besucher erhalten wird. Wird die Erwartungshaltung auf mehreren Seiten nicht erfüllt, sinken die Zugriffe und damit die Platzierungen. Besucher bleiben aus. All dies lässt sich mit einem Tracking überwachen und man hat die Chance rechtzeitig gegenzusteuern.

Ausgaben Online Marketing

Wichtige Kennzahlen im Auge behalten

Wichtige Kennzahlen, die sogenannten KPIs (Key Performance Indicators), sollten im Vorfeld ermittelt werden. Das können Absprünge, Aufenthaltsdauer, Datensätze von Kunden oder Verkäufe über einen Online-Shop sein. Um einen Einbruch schnellstmöglich zu erkennen und darauf reagieren zu können, ist es ratsam, ein Monitoring einzusetzen. Dazu eignet sich ein Dashboard (Armaturenbrett), das die wichtigsten KPIs beinhaltet. Je nach Traffic und Größe des Unternehmens sollte eine Überprüfung in regelmäßigen Abständen erfolgen (wöchentlich, 14tägig oder monatlich). Um die Qualität der Webseite zu gewährleisten, ist zu empfehlen, weitere Tools einzusetzen. Google Webmaster ist sehr hilfreich, um technische Probleme schnell sichtbar zu machen. Neben den von Google kostenlos angebotenen Tools gibt es auch einige Hilfsmittel, die etwas kosten. Zu nennen wären da fürs SEO-Monitoring Sistrix, Searchmetrics, onpage.org und ahrefs.

Suchmaschinenoptimierung ist keine Zauberei

Leider hat SEO heute immer noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen oder wird von einigen als Trickserei angesehen. Sicherlich gibt es Websitebetreiber, die mit Tricks versuchen, ihr Suchergebnis zu verbessern, aber davon halten wir bei „Wir sind Lübeck“ nichts. Mit über acht Jahren Erfahrung als SEO-Manger weiß ich, dass dies früher oder später nach hinten losgeht. Für mich bedeutet SEO: Ist der Nutzer/Besucher zufrieden, freut sich auch die Suchmaschine. Viele Suchende haben ein Bedürfnis, eine Fragestellung nach der sie suchen. Liefert man dazu die passende Antwort auf der Webseite, ist der Suchende glücklich. Dadurch wird der Suchmaschine zurückgespielt, dass der User hier zu einem oder mehreren Themen richtig abgeholt wurde. Positiver Nebeneffekt: Die Seite wird besser positioniert – eine WinWin-Situation für alle Beteiligten.

Das Online-Marketing beinhaltet Kleinstaufgaben

Je mehr man sich mit dem Thema Online-Marketing beschäftigt, desto deutlicher wird, welche vielfältigen Aufgaben damit verbunden sind. Zielgruppe und deren Aufenthalt ermitteln, Werbung ausspielen und den Nutzen überprüfen, Auswertungen, Analysen und Reportings erstellen – das alles kostet Zeit, Wissen und damit Geld. Halbherzig an die Sache ranzugehen, bedeutet in erster Linie Geld zu verbrennen. Nun gibt es verschiedenen Optionen, das Online-Marketing für sich zu nutzen: Sich selbst in die Materie einarbeiten oder jemanden damit beauftragen, der sich bereits auskennt. Genau da wird es schwierig.

Woher weiß man, dass der beauftragte Dienstleister genauso viel Herzblut in die Arbeit steckt, wie man selbst? Hierzu gehört in erster Linie ein hohes Maß an Vertrauen und an Transparenz. Was bekommt ein Unternehmen fürs monatlich investierte Online-Marketing-Budget? Bei einer monatlichen Pauschale über Summe X, sollte dem Auftraggeber immer genau aufgeschlüsselt werden, wie sich diese zusammensetzt und welche Leistung(en) enthalten sind.

Regionales Online-Marketing für Lübeck

Andre LeisnerZusammen mehr zu erreichen – eine höhere Reichweite für Lübecker Unternehmen. Das ist das Ziel von „Wir sind Lübeck“. Jedes Geschäft ist gleichgestellt. Es wird kein Unternehmen bevorzugt! Profitiere nur noch für kurze Zeit von einer kostenlosen Aufnahme. Du hast Fragen zu „Wir sind Lübeck“? Dann melde Dich über unser Kontaktformular und wir werden uns innerhalb von 24 Stunden mit Dir in Verbindung setzen.

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