Interview mit Christian Panck

Radio Lübeck näher beleuchtet: Interview mit dem Programmchef

Vielleicht habt ihr es schon gelesen: Radio Lübeck ist unser neuer Medienkooperationspartner. Unsere erste gemeinsame Aktion ist das Ostergewinnspiel von Vegas Escape Rooms. Weitere zukünftige und spannende gemeinsame Aktionen von „Wir in Lübeck“ und dem lokalen Sender sind in Planung.

Grund genug, den Programmchef von Radio Lübeck einmal näher anzuschauen und ihn überdies zum Interview zu bitten.

Interview mit Christian Panck

Christian Panck: Wusste schon früh, dass er zum Radio wollte

Seitdem Radio Lübeck am 1. November 2018 auf Sendung ging, ist Christian Panck fester Bestandteil des lokalen Privatsenders. Der 37-jährige Wahl-Lübecker landete früh beim Radio: Er machte 2001 bei Radio NORA in seiner Heimatstadt Kiel ein Volontariat und arbeitete dort bis 2010 als Redakteur sowie Moderator. Danach zog es ihn zu Antenne MV, wo er als Redaktionsleiter tätig war. Ab 2015 wirkte er dann beim Hamburger Klassik Radio in leitender Position. Seit 2018 ist Christian Panck, der mit einer Lehrerin verheiratet ist, der Programmchef von Radio Lübeck.

Interview mit Christian Panck …

So weit, so gut. Ich wollte jedoch mehr wissen und traf mich mit Christian Panck zum Gespräch. Dabei stellte ich ihm sowohl Fragen zu seinem Job als auch zu seinem Privatleben. Noch vor dem eigentlichen Interview bemerkten wir, dass wir Gemeinsamkeiten haben: Zum einen kommen wir beide gebürtig aus Kiel, zum anderen hat ein jeder von uns Probleme mit Essgeräuschen.

Es ist wirklich so: Egal ob es ums Kauen von knackigen Äpfeln oder krachenden Chips bzw. das Nachschmatzen im geschlossenen Mund geht – wir leiden. Das ist wahrlich ein krasses Phänomen, für das wir aber keinen eindeutigen Namen fanden und auf welches wir im Interview nochmal zu sprechen kamen. Doch das ist natürlich längst nicht alles, worüber wir uns unterhielten.

Christian Panck (links) und Andre Leisner

Aber seht doch einfach selbst – viel Spaß beim Interview!

André: Hallo zusammen. Heute befinde ich mich in den media docks von Radio Lübeck. Vor mir sitzt Christian Panck, Programmchef von Radio Lübeck. Hallo Christian!

Christian: Grüß dich, André.

… über seine Anfänge beim Radio

André: Damit dich die Leser und Hörer ein bisschen besser kennenlernen, habe ich ein paar Fragen vorbereitet. Wir können gleich einsteigen: Wie bist du zum Radio gekommen?

Christian: Das fing im Jahr 2000 an. Meine ersten Gehversuche hatte ich damals beim Offenen Kanal in Kiel. Es gibt auch einen in Lübeck. Aber meine frühen Anfänge machte ich beim Offenen Kanal in Kiel. Ein Freund nahm mich damals mit zum Sender. Dort konnte jeder moderieren. Zur Kieler Woche gab es da früher immer ein Radioprogramm. Und er hat gesagt: „Lass uns mal etwas zusammen machen. Wir können da moderieren!“ Ja gut, wir haben das dann gemacht. Das darf man heute niemandem mehr vorspielen. Ich glaube, das ist ganz unterirdisch.

André: Findet man das noch bei YouTube?

Christian: Das findest du, glaube ich, nirgendwo. Da musst du einmal beim Offenen Kanal anfragen, ob sie dir das vielleicht herausgeben. Das waren eben die ersten Gehversuche. Danach ging es weiter mit einem Praktikum. 2001 hatte ich dann meinen ersten Studentenjob bei Radio NORA. Das war dann der Punkt, wo ich mit einem Mal richtig im professionellen Radiomachen drin war. Da habe ich, wie man so schön sagt, Blut geleckt. Ich wollte das Ganze weitermachen, aus dem Studentenjob rauskommen und am liebsten in Vollzeit beim Radio arbeiten. Und das hat tatsächlich geklappt: 2003 ging es dann los mit dem Volontariat.

Radiostationen von Christian

… über seine weiteren Radiostationen

André: Da hast du Frage zwei schon fast vorweggenommen, nämlich was deine bisherigen Stationen waren. Bist du denn von Radio NORA direkt hierhin gewechselt?

Christian: Nein, da waren tatsächlich noch ein paar Stationen dazwischen. Man kann in dem Business schnell zu einem Wandervogel werden. 2010 oder Anfang 2011 ging ich nach einer langen NORA-Zeit erst zu Antenne MV in Mecklenburg-Vorpommern. Dort war ich dann bis 2015. Danach zog es mich nach Hamburg, zu Klassik Radio als Station Manager. Der Sitz ist in Hamburg – Klassik Radio wird aber deutschlandweit gesendet. Seit 2018 bin ich hier in Lübeck.

… über den Werdegang zum Radiomoderator

André: Kannst du das, was du gerade angerissen hast, noch etwas ausführen? Wie wird man Radiomoderator? Hast du dich irgendwann dazu berufen gefühlt?

Christian: Letztens habe ich noch einen witzigen Artikel darüber gelesen. Da hieß es, die Arbeit beim Radio sei ein typischer Quereinsteigerjob. Tatsächlich sind in der Branche viele Menschen unterwegs, die vorher ganz andere Dinge gemacht haben. Manche waren im Einzelhandel, andere bei der Polizei, ein paar sind studierte Chemiker. Das Beste bzw. Sinnigste ist, ein Praktikum zu machen. Das ist tatsächlich der Einstieg. Ich kann jedem, der darüber nachdenkt zum Radio zu gehen, nur empfehlen: Einfach mal ein Praktikum machen!

… über ein Praktikum bei Radio Lübeck

André: Kann man auch bei euch ein Praktikum machen?

Christian: Ja, gerne. Wer gerade mit der Schule fertig ist oder studiert und darüber nachdenkt, zum Radio zu gehen, bzw. wer einfach mal die Medienlandschaft kennenlernen möchte, ist eingeladen, hier hineinzuschnuppern, auch gerne bis zu drei Monate.

Job als Radiomoderator

… über das Besondere am Job als Radiomoderator?

André: Kannst du kurz umreißen, was das Besondere an deinem Job ist?

Christian: Ich glaube, da gibt es viele Besonderheiten. Das Schöne ist, dass man auf der einen Seite seine Routinen hat, auf der anderen Seite aber jeden Tag mit neuen Themen konfrontiert wird. Man lernt unfassbar viele interessante Menschen kennen – bei Interviews die Studiogäste oder auch dann, wenn man selbst hinausgeht.

Und was ebenfalls schön ist: Ich bin jetzt seit fast 18 Jahren in der Radioszene – und das Medium ist nicht totzukriegen. Es entwickelt sich stetig weiter. Und es ist spannend, das mitzuerleben, auch weil man dabei immer wieder neue Dinge dazulernen kann. Dadurch erfahre ich beispielsweise von Equipment, womit ich selbst nicht mehr gearbeitet habe, wie etwa der Bandmaschine. Als ich anfing, war sogar die CD schon kurz vorm Aussterben. Heute ist alles computergesteuert. Inzwischen spielt das Internet eine Riesenrolle bei der ganzen Geschichte.

… über seinen Tagesablauf

André: Wie sieht dein typischer Tag hier beim Radio aus?

Christian: Wir arbeiten im Schichtsystem, damit wir eine möglichst große Zeit abdecken können. Heute habe ich zum Beispiel um fünf Uhr morgens zu arbeiten angefangen. Wenn man hier ankommt, heißt es erst einmal, sich einen Überblick zu verschaffen: Was ist über Nacht passiert? Welche Themen stehen jetzt an? Was ist in der Region losgewesen? Was steht sportlich an? Was macht das Wetter? Wie ist die Verkehrslage? Und dann geht es los: Es wird getippt: Man formuliert seine Meldungen und seine Moderationen. Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Dann geht irgendwann die On-Air-Lampe an – und man ist mittendrin.

… über Lampenfieber

André: Das mit der On-Air-Lampe ist eine perfekte Überleitung. Du hast doch auch so eine Fitness-Tracker-Uhr. Kannst du, wenn die On-Air-Lampe angeht, an dir feststellen, dass dein Puls hochgeht? Sprich: Bekommst du noch Lampenfieber? Oder ist die Arbeit hier mittlerweile so sehr Routine, dass dein Puls konstant bei 50/60 bleibt, auch wenn das rote Licht angeht?

Christian: Im Moment ist es eher Routine. Aber ich kann dir sagen, wenn du zu einem neuen Arbeitgeber hingehst und dort wieder vor der Herausforderung stehst, zum ersten Mal on air zu gehen … wenn ich dann in meiner App nach meinem Stresslevel schaue, dann kann er schon ein bisschen höher sein. Aber ansonsten, im normalen Doing, ist mein Puls eher ruhig. Als wir neu auf Sendung gegangen sind, da sah es ganz anders aus – da pulsierte dann alles hier!

Lampenfieber beim moderieren

… über Stars

André: Kommen wir doch mal zum Thema Stars: Kannst du da aus deinem Fundus berichten, wen du schon getroffen hast? Darfst du darüber reden?

Christian: Ja klar. Es ist im Radiogeschäft normal, dass dir immer wieder mal Künstler über den Weg laufen, vor allem natürlich Musiker. Bei Antenne-MV ist mir zum Beispiel Peter Maffay im Kopf geblieben, weil er so ein unfassbar cooler Typ ist. Er ist so lange dabei, ihm macht man nichts mehr vor. Trotzdem ist er auf dem Boden geblieben und gern nah bei den Leuten: Damals waren Fans zum Sender gekommen. Sie standen draußen vor der Tür, so vier, fünf Leute.

Dort ist es ebenerdig, auch die Studioräume sind unten. Da guckten die Fans natürlich durch das Fenster. Und was hat Peter Maffay getan? Mitten in der Livesendung hat er das Fenster geöffnet, ist hinausgestiegen und hat die Fans begrüßt! Anschließend hat er mit ihnen ein paar Fotos gemacht, Autogramme geschrieben und dann gesagt: „So, jetzt muss ich wieder hinein, aber ich komme später wieder.“

Ein anderes Interview, das mir besonders im Kopf hängengeblieben ist, war mit Sebastian Fitzek, einfach, weil er mein absoluter Lieblings-Buchautor ist. Mittlerweile ist er ja der deutsche Psychothriller-König, der gefühlt jedes Jahr noch größer wird. Inzwischen geht er auf Tour und macht in großen Hallen Lesungen mit Liveorchester. Das Coole an ihm ist, dass er ursprünglich auch ein Radiomann war – deshalb ist mir das Interview auch so im Kopf hängengeblieben! Es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm zu sprechen. Ihn hätte ich gerne auch mal hier!

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… über den „Gute-Laune-Modus“ beim Radio

André: Vielleicht liest er das jetzt und kommt auf dich zu. Zu einem anderen Thema: Man hat nicht immer nur gute Tage. Manchmal hat man einfach schlechte Laune. Man steht morgens auf und denkt, „Oh Gott, jetzt muss ich gleich zur Arbeit!“ Gibt es, wie bei der On-Air-Lampe, einen Schalter, den du umlegen kannst? Damit es in dir „Bam!“ macht und du allerbeste Laune hast? Oder hast du vielleicht sogar einen Tipp, wie man damit umgeht?

Christian: Es gehört zum Job dazu, zumindest positiv und freundlich zu klingen. Der Hörer kann ja nichts dafür, wenn du schlechte Laune hast. Und wir sind wirklich dankbar für jeden Hörer, der uns einschaltet. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er den Schalter umlegen kann bzw. möchte. Ich persönlich finde, dass es eine Einstellungsfrage ist. Keiner erwartet, dass man den ganzen Tag freudig vor sich hinflötet. Aber ein bisschen zu lächeln, das gehört schon dazu. Es ist nun mal Teil des Jobs, die Dinge mit einer positiven Einstellung anzusprechen.

André: Das finde ich super. Ich vermisse bei vielen Dienstleistern, dass sie ihre Laune mit in den Job tragen und ihre Arbeit dann nicht mehr so professionell ausführen.

Christian: Bei uns gehört es einfach dazu, dass schlechte Laune draußen bleibt. Wenn wir die sogar verbalisieren würden, könnte das dazu führen, dass manche Hörer deshalb nie wieder einschalten wollten. Und wenn ein Hörer erst einmal nicht mehr einschaltet, dann kommt er nicht so schnell zurück. Schlechte Laune kann man haben, wenn das Mikro wieder aus ist.

… über Fehler

André: Ist dir schon einmal irgendein Fehler passiert, als du live warst? Hast du danach gedacht: „Oha, das hätte jetzt nicht sein dürfen!“?

Christian: Mir sind schon tausend Fehler passiert. Ich glaube, ich habe bereits jeden Fehler gemacht, den man machen kann – von normalen Versprechern, über das Ansagen falscher Musiktitel bis hin zum Verlachen. Das Härteste bisher war so ein Dauerlachen. Das war von meiner damaligen Chefin provoziert worden. Anscheinend dachte sie sich, sie müsste ihren Mitarbeiter, der gerade live auf Sendung war, mal gehörig zum Lachen bringen – und watschelte im Entengang unterm Tisch her!

Radioprogramm von Radio Lübeck

… über gute Vorbereitung

André: Kommen wir zu einem anderen Thema: Wie sieht es aus, wenn du Interviews führst – machst du dir vorher generell viele Notizen, damit du weißt, was du ansprechen möchtest?

Christian: Ja klar. Je nach Thema, je nach Interview, bereite ich mich natürlich vor, schreibe mir Fragen auf und lege sie mir entsprechend bereit. Und dann geht es los. Kein Interview ist wie das andere. Ich arbeite mich vorher auch in das jeweilige Thema ein bzw. bereite mich auf den entsprechenden Gesprächspartner vor. Und dann kommen innerhalb des Gespräches natürlich noch spontane Fragen dazu.

… über spontane Ausfälle im Job

André: Wir hatten im Vorfeld schon etwas geschnackt und du hattest erzählt, dass du mit dem Fahrrad zur Arbeit fährst. Was würde passieren, wenn du aus irgendeinem Grund nicht an deinem Arbeitsplatz ankämst, etwa weil du einen Platten hättest oder umgenietet worden wärst?

Christian: Wenn ich wirklich umgenietet werden würde – wir wollen es nicht hoffen, aber man weiß ja nie – dann wäre natürlich die Frage: Könnte ich noch telefonieren? Wenn ich noch telefonieren könnte, würde ich natürlich alles versuchen, um meine Kollegen anzurufen. Dann muss halt einer in den sauren Apfel beißen und hierher kommen. Die Kollegen würden sich natürlich freuen, wenn es morgens um fünf wäre. Schlimmstenfalls läuft nur Musik.

Es gab mal einen Tag, an dem mir sowas fast passiert wäre. Das war aber kein Unfall. Vielmehr lag ich eine Stunde neben dem tönenden Radiowecker! Der lief und lief und lief, aber ich bin einfach nicht von dem Gedröhne wach geworden. Irgendwann ging dann in mir eine Art innerer Wecker los, ich fuhr hoch, guckte auf die Uhr und dachte: „Upps, jetzt geht es ja aber eigentlich gleich los!“ Das wurde dann ein Morgen ohne Dusche, da musste Zähneputzen reichen. Und dann ratzfatz los. Es hat gerade noch so geklappt.

Hier bei Radio Lübeck war es einmal morgens mit dem Fahrrad auch sehr sportlich. Nicht weil ich zu spät aufgestanden war, sondern weil wir Anfang des Jahres an einem Morgen übelst Glatteis und Schnee hatten. Da ging auch mit dem Fahrrad nichts mehr. Das hatte ich ein bisschen unterschätzt. Da blieb mir nichts anderes übrig, als Teile des Arbeitswegs zu Fuß zu gehen.

André: Wie lange brauchst du mit dem Rad, bis du hier bist?

Christian: Normalerweise gut zwanzig Minuten. Zu Fuß bin ich länger unterwegs. Als es so glatt war, fuhr ich da, wo es ging, mit dem Rad. Wo es nicht möglich war, ging ich zu Fuß. Zeitlich klappte das dann gerade so eben noch.

… über Pausenzeiten

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André: Ich sehe hier gar keine Softguns herumliegen. Ich habe nämlich gehört, dass ihr euch während der Pausen mit irgendwelchen Sachen beschmeißt oder beschießt. Was genau treibt ihr, wenn das Mikro aus ist?

Christian: Gelegentlich wird der Papierkorb zum Basketballkorb umfunktioniert. Aber das ist auch das Spektakulärste, was passiert. Für einen Tischkicker oder eine Dartscheibe hat es noch nicht gereicht.

Aber mal Spaß beiseite: Natürlich kann man sich während einer Pause auch mal kurz zurücklehnen und durchatmen. Aber beim Radio mit all seinen Themen und Prozessen passiert ja ständig etwas – dann heißt es, im entsprechenden Moment darauf zu reagieren und daraus eine Moderation oder Meldung zu machen.

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… über die technische Optimierung von Stimmen

André: Mir fällt immer auf, dass Radiomoderatoren supertolle Stimmen haben. Ich habe aber mal gelesen, dass dabei auch Technik mit im Spiel ist, die sie quasi verfälscht. Ist das eine Ente? Oder justiert ihr etwas nach, damit ihr eine besondere Tonlage habt?

Christian: Wenn du mit einem Mikro arbeitest, hast du natürlich ein paar Verstärker dahinter. Und das Ganze geht am Ende noch durch Kompressoren und Tools, die das gesamte Programm abermals optimieren. Das wirkt sich auch zu Gunsten der Stimme aus. Dabei achtet man auch auf verschiedene Dinge: Muss ich bei dieser Stimme vielleicht noch ein bisschen mehr Höhe hinzugeben? Sollte ich in die andere womöglich mehr Tiefe bringen? Oder muss ich vielleicht noch etwas herausnehmen? Dadurch wird die Stimme nicht verfälscht, aber optimiert.

Private Fragen an Christian Panck

… über Reiselust

André: Lass uns nun zum zweiten Part des Interviews kommen – allerlei private Fragen an dich. Antworte mir einfach mal ganz spontan: Wohin geht deine nächste Reise?

Christian: Nach Kreta, Griechenland. Es ist leider schon ein bisschen länger her, dass ich in Griechenland war. Meine Großeltern haben mich früher dahin mitgenommen. Insgesamt bin ich schon dreimal dort gewesen – ich finde das Land super! Man kann da sehr cool durch die Samaria-Schlucht wandern. Ich weiß gar nicht, wie viele Kilometer die hat? Aber das ist etwas, das mich reizt und worauf ich auch Lust habe – deshalb Kreta!

… über Menschen, die eine Auszeichnung verdienen

André: „Ich würde einen Orden verleihen an …“

Christian: Meine Frau, weil sie es mit mir aushält.

… über Entspannung

E-Mails durcharbeiten

André: Du hattest einen stressigen Tag – wie entspannst du dich?

Christian: Dürfen wir Markennamen nennen? Netflix!

André: Piep.

Christian: Piep, genau. Netflix tatsächlich. Aber auch mal her mit einem Buch.

André: Und wenn ich dich jetzt frage: Was ist dein perfekter Tag? Kommt das oben Beschriebene dem dann nahe? Oder sieht der noch ein bisschen anders aus?

Christian: Es ist schön, wenn das Vorgenannte ein Teil davon ist. Aber für einen richtig perfekten Tag brauche ich vor allem möglichst wenig Termine – auch wenn das jetzt ein wenig nach Harald Juhnke klingt.

Ernsthaft: Es sollte stressfrei sein. Ich kann ein bisschen Sport machen. Und wenn draußen die Sonne scheint, mag ich es, wenn ich in Richtung Wasser rausgehen kann. Ich denke, eine Kombination aus all diesen Dingen – das könnte ein guter, vielleicht auch perfekter Tag sein.

… über Lebensträume

André: Gibt es einen Traum, den du dir noch erfüllen möchtest?

Christian: Ja, tatsächlich gibt es einen Traum. Ich bin ein riesiger Fußballfan und würde unglaublich gerne mal nach England fliegen, um dort in einem Stadion meiner Wahl ein Fußballspiel anzuschauen! In England in der Premier League oder auch gerne in der Championship, also in der zweiten Liga.

André: Das sollte aber doch realisierbar sein.

Christian: Ja, das ist es. Tatsächlich war ich auch schon einmal im Wembley-Stadion – da aber zum American Football. Aber man braucht eben Zeit und Geld. Und man muss vielleicht auch jemanden finden, der genauso sehr darauf Lust hat. Das ist schließlich kein Alltagstraum, sondern etwas ganz Besonderes.

… über genutzte Lebenszeit

André: Bitte vervollständigen – „Das Leben ist viel zu kurz, um …“?

Christian: Das Leben ist viel zu kurz, um Zeit zu verschwenden! Gehen wir mal davon aus, dass wir nur ein Leben haben: Dann darf man sein Leben nicht so leben, dass man immer nur auf den Feierabend oder das Wochenende wartet. Leben ist immer, und so muss man es auch leben.

… über seinen Kühlschrankinhalt

Milch für Kaffee

André: Was hast du immer in deinem Kühlschrank?

Christian: Milch.

André: Für den Kaffee?

Christian: Ja, für Kaffee.  Also Milch ist eigentlich immer da, genauso wie Joghurt. Aber ich glaube, Milch ist dort die meiste Zeit vorzufinden.

… über Henkersmahlzeiten

André:  Was wäre deine Henkersmahlzeit, wenn du bekocht werden würdest?

Christian: Wenn mir jemand zum letzten Mal etwas kochen sollte, würde das wohl etwas mit Nudeln werden. Einmal habe ich was ganz Exquisites probieren dürfen: Languste, keine ganze, nur zum Probieren. Wobei ich jetzt nicht so bin, dass ich sagen würde: Wenn mein letztes Stündlein schlägt, hätte ich gern einen Hummer. Nein, ganz einfach Nudeln mit Lachs und ein bisschen Spinat – das ist doch lecker!

… seine Lieblingsorte

André: Hast du in Schleswig-Holstein einen Lieblingsort, wo du dich besonders gerne aufhältst?

Christian: Müssen wir darüber lange nachdenken? Also bitte!

André: Ich wollte nur nochmal nachfragen …

Christian: Also ich fühle mich immer sehr zum Wasser hingezogen. Wir verbringen nicht selten Zeit am Wasser – am Wochenende in Scharbeutz oder Timmendorfer Strand. Ich bin unglaublich gerne in Niendorf. Den Ort finde ich klasse: klein und gemütlich, man kann super durchspazieren. Dort gefällt es mir richtig gut!

Sonnenaufgang an der Küste in Niendorf

… über das was im Leben wichtig ist

André: Was ist dir besonders wichtig im Leben?

Christian: Ich glaube, es ist wichtig, im Leben ein Ziel zu haben. Es ist auch ein Antrieb, wenn man sich Ziele steckt und sich immer wieder neue Dinge vornimmt. Ein Leben ohne Ziele geht gar nicht. Das hätte keinen Sinn.

… über seine Lieblingskleidung

André: Du bist heute sportlich gekleidet. Ist das die Kleidung, in der du dich am wohlsten fühlst?

Christian: Also am allerwohlsten fühle ich mich zu Hause in der Jogginghose.

André: Hier würde es keiner sehen – du könntest doch auch hier eine tragen.

Christian: Es kommen auch mal Menschen von außerhalb vorbei, so wie du jetzt zum Beispiel. Das wäre dann ein bisschen komisch, wenn ich hier in Jogginghose sitzen würde.

André: Und im Sommer in Shorts und in Flipflops?

Christian: Für meine Mitarbeiter wäre das okay, in kurzen Hosen zu kommen. Ich bin gerne auch kurzärmelig, aber ich würde tatsächlich lange Hosen vorziehen.

… über Berufe, denen besonderer Respekt gebührt

André: Gibt es eine Berufsgruppe, der du hohen Respekt zollst und sagst, „Chapeau! Hut ab vor dieser Leistung!“?

Christian: Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei – da sage ich: Respekt! Das sind absolute Rund-um-die-Uhr-Jobs, richtige Knochenjobs. Man rettet Leben, alles geht auf Zeit, da darf man nicht zimperlich sein und muss Blut sehen können.
Zudem habe ich Respekt vor Lehrern – auch weil ich das aus meinem eigenen Umfeld kenne. Das ist kein einfacher Job. Wahrscheinlich habe ich jetzt viele Berufsgruppen vergessen, die man auch würdigen könnte. Aber das sind erst mal jene, die mir spontan einfallen.

… über den Sinn des Lebens

André: Machen wir einen Sprung zu einem anderen Thema: Kannst du mir sagen, was für dich der Sinn des Lebens ist?

Christian: Das hatte ich vorhin schon angerissen: Ich denke, dass man sich im Leben Ziele setzen muss. Außerdem sollte man jeden Tag positiv leben und nicht auf das Wochenende, den Feierabend oder den nächsten Urlaub warten. Und bloß nicht denken, das Leben geht los, wenn man in Rente ist! Denn dann ist es wahrscheinlich schon bald wieder vorbei.

Ich halte es da so ähnlich wie Barack Obama: Man setzt sich Aufgaben und versucht, diese immer so gut wie möglich zu erledigen – das Leben und Wirken wird dadurch quasi zu einem steten Wettlauf, für dessen Gelingen man immer sein Bestes geben muss. Dabei ist es aber auch wichtig, dass man Dinge tut, an denen man Spaß hat.

… über Auswandern

André: Dein nächster Urlaub geht nach Kreta. Würdest du dorthin denn auch auswandern wollen?

Christian: Nein, Griechenland wäre zum Auswandern nicht das Land meiner Wahl. Also auswandern würde ich eher nach Norwegen – das Land finde ich cool. Auch Dänemark und Schweden, also alles, was sich irgendwo Richtung Norden befindet, finde ich ziemlich gut. Und ich bin auch ein großer Amerika-Fan. Aber da müssten wir auf den nächsten Präsidenten oder eine Präsidentin warten, bis ich mir tatsächlich vorstellen könnte, dahin auszuwandern. Solange muss ein Urlaub dort genügen.

Sommerabend in Lübeck

… über seine Lieblingsjahreszeit

André: Wir haben gerade eine sehr triste Jahreszeit. Hast du eine Lieblingsjahreszeit?

Christian: Am liebsten mag ich den Sommer. Aber ich weiß auch den Anfang des Winters zu schätzen. Ich sage bewusst „den Anfang“, weil ich ein Riesenfan der Vorweihnachtszeit bin – mit allem, was dazugehört und Stimmung aufs Fest macht. Der Sommer hat allerdings viele Vorzüge: Draußen ist es lange hell, bestenfalls auch schön warm und man kann draußen den Grill anmachen – das ist schon was Feines.

… über Superkräfte

André: Du bist sicher auch mit Comics von Marvel und Co. großgeworden. Kennst du Helden wie Fantastic Force, Spider Man und so weiter? Wenn du eine Superkraft haben könntest, welche wäre das?

Christian: Mein Lieblings-Superheld ist Batman. Der Witz ist aber – er hat gar keine Superkräfte. Er hat sich sein Equipment zusammengekauft. Wen ich auch cool finde, ist Iron Man. Der hat auch keine eigenen Superkräfte. Aber ich denke, es wäre schon toll, wenn man besonders stark wäre und nicht erst abwägen müsste, ob man etwas hochheben kann.

André: Kommt das denn täglich vor, dass du etwas beiseite räumen willst?

Christian: Nein, aber es wäre eben praktisch. Und was andere Superkräfte angeht: Fliegen muss ich nicht unbedingt, weil ich Höhenangst habe. Cool wäre es, wenn man fliegen könnte und dann auch automatisch keine Höhenangst mehr hätte.

… über ein gutes Frühstück

Gutes und leckeres Frühstück

André: Wir hatten vorhin besprochen, was du immer im Kühlschrank hast. Wie sieht es denn aus, wenn du frühstückst? Gibt es etwas, das du morgens besonders gerne isst?

Christian: Ich variiere gerne beim Frühstück. Es ist also nie so, dass ich fünf, sechs Tage lang hintereinander das Gleiche esse. Dementsprechend kann es relativ klassisch gehalten sein, mit Brötchen, Aufstrich und Aufschnitt. Es darf aber auch mal etwas Süßes sein. Die Brötchen backe ich tatsächlich immer selbst.

André: Aber doch nicht morgens vor der Arbeit?

Christian: Doch! Halb vier ist meine Aufstehzeit. Und dann brauche ich aber auch ein richtig gutes Frühstück, um gut und entspannt in den Tag starten zu können. Was ich nicht haben kann, ist in Windeseile nur eine halbe Katzenwäsche und schnelles Zähneputzen veranstalten zu müssen, um dann gehetzt loszuradeln – das wäre ein Wahnsinnsstresspegel! Dann würde ich durchdrehen!

Also ich stehe lieber ein bisschen früher auf, bereite mir mein Frühstück zu und setze mich wirklich gemütlich hin. Ich würde mir vielleicht sogar ein Smoothie selber machen, einen schönen Kaffee dazu. Dann hinsetzen, nebenbei lesen, Radio hören. Und erst danach geht es los.

… über typische Fragen zum Beruf

André: Als ich mich gestern auf das Interview vorbereitete, überlegte ich, welche Fragen ich dir stellen könnte, Fragen, die nicht so von der Stange sind. Was sind denn eigentlich typische Fragen, die du sonst hörst? Als wir im Vorfeld redeten, meintest du ja schon, es käme beispielsweise oft die Frage: „Spielst du nur deine Lieblingssongs?“. Was wird noch gefragt?

Christian: Wenn ich neue Leute kennenlerne und mich mit ihnen unterhalte, kommt irgendwann die Frage: „Was machst denn du?“ Dann erzähle ich: „Ich bin beim Radio.“ Die nächsten Fragen sind dann meist: „Hört man dich da auch?“ und „Suchst du deine Musik eigentlich selber aus?“. Manche wollen aber auch wissen: „Ist das jetzt dein richtiger Beruf oder machst du noch irgendwas nebenbei?“. Ich antworte dann, dass das durchaus mein Hauptberuf ist.

Letztes Bild von Christian auf seinem Handy

… über das letzte Handybild

André: Mich interessiert, welches Bild du als letztes mit deinem Handy aufgenommen hast. Magst du erzählen, was dein letztes Handybild war?

Christian: Ich habe ein Foto von etwas zu essen gemacht. Und weil meine Frau – Lehrerin und derzeit auf Klassenfahrt – im Moment nicht da ist, wollte ich ihr zeigen, was ich Tolles gemacht habe. Mist, vor drei Tagen wäre es noch ein Foto von einem Studiogast gewesen.

… über Freunde

André: Du hattest vorhin deinen Freundeskreis angesprochen. Was meinst du: Wie würden sie dich beschreiben? „Das ist Christian …“?

Christian: “Der ist ein absolutes Spielkind, der nie erwachsen wird.” und “Der ist lustig, den kann man gut um sich haben. Der kann auch gut schnacken.“ Ich denke mal, das sind so die Dinge, die meine Freunde über mich sagen würden.

… über Berufswünsche in der Kindheit

André: Wenn du mal an deine Kindheit zurückdenkst: Was wolltest du damals werden? Was waren deine Highlights in der Job-Welt?

Christian: Also es gab zwei Berufswünsche: Erst wollte ich Bankdirektor werden. Das war wohl darauf zurückzuführen, dass meine Mutter damals bei einer Bank arbeitete. Dann schaut man als Kind immer auf die Berufe der Eltern. Und der Posten des Bankdirektors hatte schon etwas Verlockendes an sich. Irgendwann später wollte ich Zahnarzt werden. Das sind jedoch alles Jobs, für die ich nicht das richtige Notenbild hatte. Wobei ich diese Laufbahnen auch nie ernsthaft verfolgt habe.

… über Unangenehmes (neben Essgeräuschen)

André: Wir hatten zu Beginn des Interviews schon herausgefunden, dass wir beide keine Essgeräusche ausstehen können. Gibt es sonst noch etwas, das du nicht leiden kannst?

Christian: Nein, Essgeräusche rangieren wirklich ganz oben. Damit meine ich nicht das Klimpern von Geschirr, sondern tatsächlich die Geräusche, die beim Essen im Mund entstehen – zum Beispiel, wenn jemand in einem stillen Raum zu kauen anfängt. Wenn ich so etwas höre, wallt es in mir auf. Bei meiner Frau ist es genauso. Wenn wir zusammen am Tisch sitzen und essen, muss nebenbei immer Musik laufen. Es geht nicht, dass wir uns ohne Musik gegenseitig was vorkauen. Dann würden sich sämtliche Scheidungsanwälte schon die Hände reiben. Und Höhe ist auch nicht so meins. Aber das ist wohl eine andere Sache, die eher in Richtung Ängste geht.

… über seine Lieblingssongs

Radio Lübeck Lokalfunk GmbH & Co. KG

André: Ihr spielt hier viele verschiedene Tracks. Was sind denn deine persönlichen Lieblingssongs?

Christian: Ich bin ein großer Bruce-Springsteen-Fan. Und da mag ich auch das eine oder andere Lied, das nicht so oft gespielt wird, zum Beispiel „Tougher Than the Rest“ aus dem Jahr 1987. Die Nummer ist schon fast ein bisschen schnulzig, aber ziemlich cool. Dann mag ich noch von Journey „Don’t Stop Believin’“, welches 1981 rauskam – ein Hammer-Lied. Das sind zwei Songs, die ich total cool finde. Die kommen beide aus der Klassik-Rock-Ecke. Und jetzt lass mich mal überlegen … Welchen würde ich denn noch als dritten nehmen? Das ist schwierig, denn es gibt eigentlich so viel gute Lieder auf dieser Welt … Welches nehmen wir denn noch?

André: Es muss nicht zwingend ein dritter sein.

Christian: Als dritten Song hätte ich nun wahrscheinlich noch einen weiteren von Bruce Springsteen genannt. Aber so nehmen wir mal die beiden. Die stehen weit oben auf der Liste. Aktuell höre ich sehr gern auch „Shallow“ von Lady Gaga und Bradley Cooper. Den Song spielen wir auch hier bei Radio Lübeck. Für mich wurde der auch völlig zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet. Denn das ist so eine Gänsehautnummer! Und wenn man dann im Film sieht, wie die Beiden den Song das erste Mal zusammen singen, ist das wirklich –

André: Da krieg ich jetzt schon eine Gänsehaut!

Christian: Ja, das ist so cool. Das war wirklich mal wieder so ein Ding, wovon man sagt: Jetzt kommt mal was richtig cooles Neues raus!

… über seine Lieblingsserie

André: Du hattest vorhin Netflix erwähnt. Hattest du in der Vergangenheit schon mal eine Lieblingsserie? Oder hast du vielleicht jetzt sogar noch eine?

Christian: Ich gucke wahnsinnig viele Serien. Bei mir hat sich das enorm gewandelt: Früher habe ich extrem gerne Filme geschaut und hatte nicht wenige zu Hause stehen. Mittlerweile finde ich, dass eine gute Serie heutzutage zwanzigmal besser ist als jeder neu erscheinende Film. Und es gibt viele gute. Bei mir ganz oben steht ein Klassiker – „Game of Thrones“.

Was hat mir sonst noch gut gefallen? Da gibt es vieles … „Haus des Geldes“ fand ich zum Beispiel weltklasse. Da musste ich erst mal richtig reinkommen. Aber dann, ab der zweiten, dritten Folge, dachte ich: Wow, was geht denn hier ab?

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André: Und wenn du in Sachen Serien in deine Kindheit zurückblickst: Mochtest du früher zum Beispiel „Knight Rider“, Colt Seavers oder „Trio mit vier Fäusten“?

Christian: Als Kind habe ich Colt Seavers gerne geguckt, also „Ein Colt für alle Fälle“. Ansonsten auch „Knight Rider“ – dafür habe ich mich aber nicht so stark begeistert wie manch andere. „Airwolf“ habe ich auch gesehen. Und „Das A-Team“. Ja also „Das A-Team“ fand ich von den Serien damals mit am Coolsten.

… über seine Arbeits- und Schlafzeiten

André: Wenn du schon um halb vier morgens aufstehen musst, wirst du sicherlich auch relativ früh ins Bett gehen. Wann genau legst du dich hin? Um 20 Uhr oder sogar schon um 19 Uhr? Kannst du denn dann gut einschlafen bzw. hast du irgendwelche Strategien, um schnell in den Schlaf zu finden?

Christian: Am schwierigsten ist es, wenn du von einer Schicht auf die nächste wechselst. Denn dann hattest du zum Beispiel drei Wochen die Schicht tagsüber und musst plötzlich morgens ran. Den einen Tag konntest du noch bis vielleicht 6 oder 7 Uhr schlafen und am nächsten Morgen musst du schon um 3:30 Uhr raus. Meistens passiert so etwas über das Wochenende, manchmal aber auch in der Woche. Dann fällt mir das Einschlafen echt schwer.

André: Greifst du dann zu Milch mit Honig oder ähnlichem?

Christian: Nein, ich zwinge mich einfach. Ich geh ins Bett, leg mich hin und versuch einzuschlummern. Spätestens ab dem nächsten Tag schläft man dann um 20 Uhr oder 20:30 Uhr ein. Das geht nach einem so langen Tag gar nicht anders. Ich brauche dann allerdings fünf Wecker, um auch wieder rechtzeitig wach zu werden.

… über seine Großeltern

André: So, wir sind beinahe durch. Eine Frage habe ich aber noch: Gibt es etwas, das dir deine Großeltern mit auf den Weg gegeben haben?

Christian: Also, ich habe als Kind sehr viel Zeit bei meinen Großeltern verbracht. Sie haben mich mit großgezogen. Dadurch haben sie mich natürlich auch mitgeprägt. Generell bin ich meinen Großeltern sehr dankbar, auch dafür, dass sie mich früher in den Urlaub mitgenommen haben. Dadurch konnte ich verschiedene Dinge kennenlernen.

André: Okay, danke. Durch viele Fragen hast du dich kämpfen müssen –

Christian: Dürfen.

… über Radio Lübecks Vorzüge und Wünsche nach Feedback

André: Dürfen, genau. Wir sind am Ende angekommen. Gibt es noch etwas, das du den Lesern mit auf den Weg geben möchtest? Möchtest du ihnen zum Beispiel nochmal vermitteln, warum sie Radio Lübeck einschalten sollten?

Christian: Ich würde mich freuen, wenn ihr uns einfach mal einschaltet und ausprobiert! Mit dem Programm, das wir zu bieten haben, sind wir ein Unikat: Als erster, kleiner Radiosender auf dem Schleswig-Holsteinischen Festland, als regionaler Privatradiosender, sprechen wir über Dinge, die hier in der Region, also direkt vor eurer Haustür, passieren. Das Ganze kombinieren wir mit einem, wie ich finde, sehr schönen Musikmix. Wenn ihr es klasse findet und dabeibleibt, dann freue ich mich natürlich umso mehr.

Und falls ihr Kritik habt, dann immer her damit! Da sind wir offen. Auf unserer Website gibt es jede Menge Kontaktmöglichkeiten. Oder kontaktiert uns per Social Media, zum Beispiel Facebook. Wir freuen uns über nette Worte genauso wie über kritische Post – und wir antworten euch auch!

André: Alles klar, dann danke ich dir für das Interview, Christian!

Christian: Ich danke dir auch!

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